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Auge um Auge
Eye for an Eye
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Regie
John Schlesinger
Drehbuch
Amanda Silver, Rick Jaffa
Produzenten
Michael I. Levy, Michael Polaire
Genre Psycho-Thriller FSK 16 Filmlänge 111 min Land USA Kinostart 25.04.1996 DVD-Start 13.04.2006 Verleih United International Pictures |
Story
Was Schlimmeres kann einer Mutter einfach nicht passieren: Als Karen Mc Cann im Stau mitten in der Millionenmetropole Los Angeles steht, klingelt ihr Telefon. Kurz darauf muss sie mit anhören, wie ihre 17jährige Tochter vergewaltigt und ermordet wird. Karen ist am Ende und völlig panisch. Zuhause findet sie dann den Leichnam ihres Kindes. Wenig später wird ein Verdächtiger verhaftet. Alle Indizien weisen auf Robert Doob hin, der aber wegen eines Formfehlers wieder freigesprochen wird. Als er jedoch weitermordet und nun im Begriff ist, sich an die zweite Tochter von Karen heran zu machen, muss die gepeinigte Mutter erkennen, dass sie das Gesetz selbst in die Hand nehmen muss, wenn sie ihre Familie schützen will…
Schauspieler
Sally Field, Kiefer Sutherland, Ed Harris, Olivia Burnette, Alexandra Kyle, Joe Mantegna, Donal Logue, Beverly D'Angelo, Philip Baker Hall, Darrell Larson, Charlayne Woodard, Keith David
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur John Schlesinger, der für "Asphalt Cowboy" (1969) mit Dustin Hoffman und Jon Voigt den OSCAR für die beste Regie erhielt, inszenierte 1996 den sehr spannenden Thriller "Auge um Auge". Der Film bietet die perfekte Plattform für Sally Field, vor der Kamera packend authentisch auszurasten und dadurch ihre schauspielerischen Leistungen unter Beweis zu stellen. Neben dieser großartigen Schauspielerin sind auch Kiefer Sutherland als Oberfiesling und Ed Harris zu sehen. Ein grandioser Schauspielermix, der in diesem Fall großartig gut funktioniert.
Die Geschichte ist extrem schockierend und atmosphärisch dicht inszeniert. Hier hat John Schlesinger ganze Arbeit geleistet. Zwar ist "Auge um Auge" nicht immer logisch, weiß aber an entscheidenden Stellen mit glaubwürdigen Schauspielern zu punkten. Durch diese Logikschwächen verliert der Film insgesamt, muss aber dennoch als ein sehenswerter Psychothriller bezeichnet werden.
Wissenswertes
John Schlesinger wurde das erste Mal für die beste Regie 1966 für "Darling" nominiert. 1970 erhielt er ihn dann für "Asphalt Cowboy" und wurde ein letztes Mal in dieser Kategorie für "Sunday Bloody Sunday" 1972 vorgeschlagen. Der Filmemacher starb 2003 nachdem er einen schweren Schlaganfall erlitten hatte.
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