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Sieben Jahre in Tibet
Seven Years in Tibet
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Regie
Jean-Jacques Annaud
Drehbuch
Becky Johnston
Produzenten
Jean-Jacques Annaud, John H. Williams, Iain Smith
Genre Abenteuer FSK 12 Filmlänge 131 min Land USA Kinostart 13.11.1997 Verleih Constantin Film |
Story
Für den österreichischen Bergsteiger Heinrich Harrer zählt nur eins: Der nächste Berg. 1939 ist sein Ziel die Erstbesteigung des Nanga Parbat im Himalaya. Mit dieser Besteigung will er sich endgültig unsterblich machen. Da kann ihn auch seine hochschwangere Frau nicht abhalten. Ohne mit der Wimper zu zucken lässt der Egoist sie zurück. Doch der als glorreicher Siegszug geplante Gipfelsturm endet kläglich. Schlechtes Wetter und Lawinen schneiden der Expedition den Weg ab. Kurz nach dem Abstieg werden Harrer und seine deutschen Weggenossen dann auch noch zu allem Unglück von den Briten in ein Internierungslager verschleppt. Der zweite Weltkrieg macht auch vor der abgelegenen Bergregion nicht halt. Harrer gelingt schließlich zusammen mit dem Bergführer Peter Aufschnaiter nach mehreren Versuchen die Flucht aus dem Lager. Völlig zerlumpt und am Ende ihrer Kräfte erreichen die beiden ungleichen Männer schließlich Tibet. Es gelingt ihnen sich in die heilige Stadt Lhasa zu schmuggeln. Als erste Ausländer überhaupt betreten sie die Stadt des jungen Dalai Lama.
Schauspieler
Brad Pitt, David Thewlis, B. D. Wong, Mako, Danny Denzongpa, Victor Wong, Ingeborga Dapkunaite, Jamyang Jamtsho Wangchuk, Lhakpa Tsamchoe, Jetsun Pema, Ama Ashe Dongtse, Sonam Wangchuk, Dorjee Tsering, Ric Young, Ngawang Chojor
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Sieben Jahre in Tibet“ ist nicht nur ein optisch grandioses Abenteuer-Epos, das einen Einblick in die Geschichte Tibets bietet sondern auch eine Charakterstudie des österreichischen Bergsteigers Heinrich Harrer. Die Wandlung vom selbstgefälligen, überheblichen Arschloch zum besonnenen und selbstkritischen Mensche ist von Hollywood-Beau Brad Pitt überzeugend dargestellt. Regisseur und Drehbuchautor Jean-Jaques Annaud erzählt seine Geschichte zudem sehr feinfühlig und behutsam, ohne großes Tam-Tam. So konnte ein Film entstehen, der zwar nicht in Gänze fasziniert, aber dennoch einen bleibenden Eindruck über einen interessanten Menschen und ein von den politischen Gegebenheiten gebeuteltes Volk.

