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Gestohlene Herzen
Two if by Sea
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Regie
Bill Bennett
Drehbuch
Denis Leary, Mike Armstrong
Produzent
James G. Robinson
Genre Love-Story FSK 6 Filmlänge 100 min Land USA Kinostart 04.04.1996 DVD-Start 22.11.2001 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Frank O'Brien arbeitet wie jeder andere auch und würde sich vermutlich nicht als außergewöhnlich beschreiben. Zumindest tut er alles, um nicht aufzufallen. Nebenberuflich nimmt er nämlich gerne Aufträge an, die - naja - etwas eigenartiger sind: Dieses Mal zum Beispiel soll er ein wertvolles Gemälde stehlen. Seine Freundin Roz allerdings hat die Nase gestrichen voll davon, ihrem Freund die ganze Zeit beim Klauen zuzusehen. Sie stellt ihm ein Ultimatum, was die ganze Sache noch komplizierter macht als sie ohnehin schon ist. Ein turbulentes Wochenende beginnt, nach dem nichts mehr so ist, wie zuvor. Ob Frank und Roz jemals ein normales Leben ohne kriminelle Elemente führen werden? Nach diesem Einbruch jedenfalls wissen sie mehr...
Schauspieler
Sandra Bullock, Denis Leary, Stephen Dillane, Yaphet Kotto, Mike Starr, Jonathan Tucker, Wayne Robson, Michael Badalucco, Lenny Clarke
Filmkritik von Thomas Ays
Der relativ unbekannte Regisseur Bill Bennett durfte 1996 eine noch sehr unbekannte Schauspielerin in Szene setzen: Sandra Bullock. Zwar war die Schauspielerin nach dem Actionreißer „Speed“ mit Keanu Reeves und der romantischen Komödie „Während Du schliefst…“ neben Bill Pullman schon ein aufstrebender Star, gerade „Gestohlene Herzen“ zeigt jedoch, dass sie noch nicht in der Lage war, dankbare Projekte herauszusuchen, die ihre Karriere dienen und mit denen sie ihre Fans begeistern kann. Dieser Film zeigt ganz deutlich, dass Bennett es nicht geschafft hat, Sweetheart Sandra Bullock derart in Szene zu setzen, dass sie wirkt. Auch die Drehbuchautoren Denis Leary und Mike Armstrong glänzen nicht mit authentischen Figuren und glaubhaften Handlungsverläufen. Der ganze Film kratzt eher an der Oberfläche und weiß mit sich selbst nichts anzufangen.
Schade: „Gestohlene Herzen“ ist gewiss nicht Sandra Bullocks stärkster Film. Auch wenn der Film lockere Unterhaltung bedeutet und sicherlich nicht schlecht ist, so kommt er über die Belanglosigkeit dennoch nicht hinaus. Wer diesen Streifen nicht gesehen hat, hat absolut nichts verpasst.
