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Kill Bill - Volume 2
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Regie
Quentin Tarantino
Drehbuch
Quentin Tarantino
Produzent
Lawrence Bender
Genre Action FSK 16 Filmlänge 136 min Land USA, Japan Kinostart 22.04.2004 DVD-Start 09.09.2004 Blu-ray-Start 10.11.2008 Verleih Buena Vista International |
Story
Die Braut hat noch drei Namen auf ihrer Death-List stehen. Wenn sie die hinter sich gebracht hat, bleibt nur noch ein Kandidat übrig: Bill! Der Verflossene ahnt nicht, welche Welle an Blut und Gewalt auf ihn zurollt und wie gefährlich die Braut mittlerweile ist. Unaufhaltsam rückt sie vor, bis es schließlich wirklich heißt: Kill Bill!
Schauspieler
Uma Thurman, David Carradine, Michael Madsen, Daryl Hannah, Vivica A. Fox, Lucy Liu, Michael Jai White, Chia Hui Liu, Chiaki Kuriyama, Sonny Chiba, Michael Parks, Samuel L. Jackson
Filmkritik von Thomas Ays
Was an „Kill Bill – Vol. 2“ ganz klar heraussticht, sind die Leistungen der Darsteller: Ob Uma Thurman, Daryl Hannah oder David Carradine, alle spielen glaubhaft und passend in ihren Rollen. Auch was das Make-up angeht, muss ein großes Lob an die Verantwortlichen raus. Hier ist alles sehr authentisch geworden. Der Rest ist jedoch weniger gelungen. Was „Volume 1“ zuviel hatte, nämlich die Action, hat „Volume 2“ nun zu wenig. Korrektur: Sie war, bis auf ganz, ganz wenige Ausnahmen, gar nicht vorhanden. Natürlich dürfen auch der supernervige Sprecher und die dämliche Musik nicht fehlen. Ein weiterer Aufreger ist der Monolog über „Superhelden“ von David Carradine. Spätestens hier fängt man im Kino an zu beten: „Bitte, bitte! Komm endlich zum Punkt und lass’ es enden!“
Mr. Tarantino, der hier zahlreiche Filmfehler übersah, hat sich im Fall von „Kill Bill“ wohl gedacht: „Hey, wir bringen einfach meinen neuen Film in zwei Teilen ins Kino, ist ja auch viel rentabler.“ Nach diesem Schema läuft „Kill Bill“ ab. Diese Geschichte, oder dieser „Plot“, hätte sich wunderbar in ein 90 Minuten Format pressen lassen, ohne das etwas Entscheidendes gefehlt hätte. Geldmacherei?
“Kill Bill“: Das ist für große Fans von Tarantino bestimmt wieder gelobtes Land. Die, die sich trauen, auch eine andere Meinung zu ihm zu haben, dürfen sich gern lautstark äußern, schließlich ist Tarantino, nur weil er „andere“ Filme dreht, nicht automatisch auch der bessere und kreativere Filmemacher, was „Kill Bill“ (erneut) mehr als deutlich macht.
Wissenswertes
Die Filmreihe umfasst folgende Teile:
Kill Bill - Volume 1
Kill Bill - Volume 2
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Beste Schauspielerin - Drama (Uma Thurman), Bester Nebendarsteller (David Carradine)
| Besucherbewertung |
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Kommentare
Amanda schreibt am 31.05.08, 00:43
Auch ich stimme dem Fazit nicht zu, außerdem finde ich könnte man sich doch etwas sachlicher bei einer filmbewertung ausdrücken, aber ich will ja jetzt nicht das, sondern den Film beurteilen: Musik mal wieder gut, Schauspieler perfekt, geschichte interessant und einfach ein genialer film!
BA Baracus schreibt am 25.04.07, 21:37
Die Kill Bill teile sind endlos geil!!!
Smile schreibt am 25.02.07, 21:39
muss dem Fazit zustimmen, aber ich fande die musik anders als der Kritiker irgentwie interesannt zu denn Szene geschnitten
Ziad schreibt am 19.03.08, 10:59
Die Kill Bill Teile gehören zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Uma Thurman ist eine geniale Schauspielerin und die Kampfszenen gehören für mich mit zu den besten in der Filmgeschichte. Die Musik ist immer passend und gibt dem Film seinen eigenen Flair. Außerdem gefällt mir auch die Geschichte des Films und mir wurde zu keiner Sekunde langweilig.
Soviel zu meiner Meinung, ich stimme mit dem Fazit überhaupt nicht überein. Auch wenn man kein Tarantino-Fan ist sollte man den Film gesehen haben weil er etwas ganz eigenes ist, er ist einfach kaum mit anderen Filmen zu vergleichen und deswegen denke ich das jeder Filmfan diesen Film gesehen haben muss, ob Tarantino hasser oder verehrer.
Dj-D.h.s. schreibt am 10.06.07, 19:22
Ich Stimme dem Fazit überhaupt nicht zu. Der jenige der das geschrieben hat (tut mir leid), hat keine ahnung. Nur weil der erste teil blutiger war als der zweite sollte man den nich abstempeln. Der zweite ist klasse.
Als David Carradine den Monolog über superhelden gehalten hat, da frage ich mich wirklich ob der kerl der dieses fazit geschrieben hat, den sinn überhaupt verstanden hat. Wer auf so einen einfall kommt die verkleidung der superhelden und das was sie bedeuten mit einer killerin zu vergleichen die weil sie schwanger ist aufhört und ein neues leben beginnen will, zu vergleichen ist einfach genial ein mega lob an Quentin Tarantino, mach weiter so.
Mike schreibt am 08.01.10, 19:13
Hier endet also die Geschichte von Rache, Gewalt, Vergebung, Träumerei und Frieden.
Tarantino lässt es jetzt etwas ruhiger zugehen, als noch im Vorgänger. Was aber nicht bedeutet, das die Story langweilig wäre. Ganz im Gegenteil.
Uma Thurman liefert wieder eine sehr gute Darstellung ab. In "Kill Bill 2" hatte mich aber David Carradine zum Ende hin noch mehr überzeugt. Gespannt lauscht man seinen Äusserungen und schwankt zwischen Mitgefühl und Abneigung hin und her.
Auch Jacksons ganz kurzer Auftritt hat mich doch zum lächeln gebracht. Und wie sollte es anders sein: Musik und Dialoge sind eben Tarantinos Ding - es gibt nichts auszusetzen.
Die asiatischen Stilmittel wurden beibehalten, welche vor allem in Uma Thurmans Ausbildung einfach nur beeindruckend anzusehen sind.
08/10
