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Benny & Joon
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Regie
Jeremiah Chechik
Drehbuch
Barry Berman, Lesley McNeil
Produzenten
Susan Arnold, Donna Arkoff Roth
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 98 min Land USA Kinostart 22.07.1993 Verleih United International Pictures |
Story
Seit dem Unfalltod der Eltern kümmert sich Benny um seine Schwester Joon. Diese ist seit dem traumatischen Erlebnis psychisch gestört und rastet in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen völlig aus. Einzig die Malerei hilft ihr ihre krankheitsbedingte Isolation etwas aufzubrechen. Da Benny durch Joons Krankheit nicht in der Lage ist, ein eigenes Leben zu führen, ringt er sich schweren Herzens dazu durch, Joon in ein Heim zu geben. Doch bevor es soweit kommt, lernt seine Schwester beim Kartenspiel den sensiblen, aber etwas verschrobenen Tagträumer Sam kennen. Die beiden verlieben sich in einander und Joon beginnt durchs Sams Liebe richtig aufzublühen. Ein Heim scheint plötzlich nicht mehr nötig. Benny sollte eigentlich froh über diese Entwicklung sein. Doch anstatt sich über das neu gewonnenen Lachen seiner kleinen Schwester zu freuen, reagiert er mit Eifersucht.
Schauspieler
Johnny Depp, Mary Stuart Masterson, Aidan Quinn, Julianne Moore, Oliver Platt, CCH Pounder, Dan Hedaya, Joe Grifasi, William H. Macy, Eileen Ryan, Liane Alexandra Curtis
Filmkritik von Melanie Frommholz
Mit „Benny & Joon“ brachte Regisseur Jeremiah S. Chechik eine Story auf die Leinwand, die viel Kitschpotenzial gehabt hätte, die jedoch diese Klippen gekonnt umschifft und mit ihrer Botschaft mitten ins Herz trifft. Nicht zuletzt durch eine (wieder einmal) genial gute Leistung von Johnny Depp als skurriler Lebenskünstler und dem dichten Spiel von Mary Stuart Masterson zwischen Aggressivität und Naivität schafft die Geschichte die Gratwanderung lustig und melancholisch.
