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Workaholic
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Regie
Sharon von Wietersheim
Drehbuch
Sharon von Wietersheim, Andrea Sixt
Produzent
Rikolt von Gagern
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 90 min Land Deutschland Kinostart 11.07.1996 DVD-Start 01.06.1998 Verleih Conc Cr Turner |
Story
In der Beziehung von Rhoda und Max scheint nach außen alles bestens bestellt. Ein rundum glückliches Paar eben. Doch Max, erfolgreicher Jungunternehmer, ist mehr unterwegs als zu Hause und die Kommunikation zwischen den beiden Liebenden läuft zunehmend nur noch via Anrufbeantworter. Als Rhoda zugunsten eines gemütlichen Wochenendes mit Max ein lukratives Jobangebot sausen lässt und Max wieder aufgrund eines wichtigen Termins absagt, platzt ihr der Kragen. Sie beschließt ab sofort auch nur noch egoistisch an ihre Karriere zu denken. Fortan ist Rhoda für Max nicht oder nur noch sehr schwer zu erreichen. Immer wichtige Termine! Als Max merkt, wie sehr Rhoda ihm fehlt scheint es fast schon zu spät. Denn der attraktive Paul umgarnt Rhoda bereits heftig…
Schauspieler
Christiane Paul, Tobias Moretti, Ralf Bauer, Nadeshda Brennicke, Juraj Kukura, Konstanze Breitebner, Horst Kotterba, Isolde Barth, Michael Schreiner, Guido Bösherz, Ottfried Fischer
Filmkritik von Melanie Frommholz
Sharon von Wietersheim und Andrea Sixt taten sich zusammen, und schrieben die Geschichte zu „Workaholic“. Für Sixt war es ihr erstes Drehbuch. Von Wietersheim, die damit auch ihr Spielfilmdebüt als Regisseurin gab, liefert hier ebenfalls eine der ersten Arbeiten ab. Abgesehen von ein paar Unsicherheiten und Stereotypen ist den beiden ein innovatives und frisches Drehbuch gelungen, das sich wohltuend aus der Masse seichter Produktionen abhebt. Gute Komödien müssen nicht immer nur aus Hollywood kommen, wie „Workaholic“ gelungen beweist. Auch die Vorhersehbarkeit tut dem Unterhaltungswert letztlich keinen Abbruch. An der Darstellerfront gibt es zudem ein sympathisches und spielfreudiges Trio zu sehen, das ausnehmend gut in seine Rollen passt. Tobias Moretti, der im Fernsehen mit der Krimiserie „Kommissar Rex“ bereits eine breite Fanbase erobern konnte, unternimmt hier einen seiner wenigen Ausflüge ins Kinogeschäft. Für die zu diesem Zeitpunkt noch relativ unbekannten Schauspieler Ralf Bauer und Christian Paul bedeutete „Workaholic“ hingegen den Auftakt in eine erfolgreiche Karriere und zu großer Bekanntheit.
