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Der ganz normale Wahnsinn - Working Mum
I don't know how she does it
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Regie
Douglas McGrath
Drehbuch
Aline Brosh McKenna
Produzent
Donna Gigliotti
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 89 min Land USA Kinostart 17.11.2011 DVD-Start 22.03.2012 Blu-ray-Start 22.03.2012 Verleih Senator Film |
Story
Nach außen hin hat Kate Reddy ihr Leben im Griff: Zwei Kinder, einen selbständigen Mann und einen anspruchsvollen Job als Finanzanalystin bei einer Bostoner Fondgesellschaft – Für Kate ist das Jonglieren zwischen all diesen Teilen ihres Alltages scheinbar kein Problem. Doch so problemfrei, wie es scheint, ist es nicht. Kate hat ständig ein schlechtes Gewissen, weil sie viel auf Reisen ist. Jede Nacht liegt sie wach und geht gedanklich ihre ToDo-Listen durch. Als wäre der übliche Alltag noch nicht Stress genug, bietet sich ihr plötzlich DIE Chance auf den beruflichen Durchbruch. Was im Klartext aber bedeutet: Noch mehr Geschäftsreisen. Zu dumm nur, dass zur gleichen Zeit ihr Mann Robert ein großes Projekt an Land zieht. Zunächst scheint es, als könnte Super-Kate auch diese neue Herausforderung stemmen, doch dann beginnt sich ihr mühsam geplantes Chaosmanagement im Wahnsinn des Alltags aufzulösen. Moralische Unterstützung bekommt Kate von ihrer Freundin Alison, die als alleinerziehend Mutter ebenfalls mit den Tücken einer berufstätigen Mutter zu kämpfen hat. Dennoch steuert Kate unaufhaltsam auf eine große Zerreißprobe hin…
Schauspieler
Sarah Jessica Parker, Pierce Brosnan, Greg Kinnear, Achristina Hendricks, Kelsey Grammer, Seth Meyers, Olivia Munn, Jane Curtin, Mark Blum, Busy Philipps, Sarah Shahi
Filmkritik von Melanie Frommholz
Alle, die den Anspruch haben zum Thema „arbeitende Mütter“ nur ernste, auf dem Boden der harte Realität und der tristen Wahrheit recherchierte Beiträge zu sehen, finden an „Der ganz normal Wahnsinn – Working Mum“ sicherlich ihre Kritikpunkt, die es zu bemängeln gibt. Die Handlung dieser glatten Hollywood-Komödie ist ohne Zweifel klassisch aufgezogenen, durchgestylt und beackert die zu erwartenden Situationen. Sie hat aber an sich selbst auch nicht den Anspruch, all die Tiefen zu beleuchten, über die es sicherlich vieles zu berichten gibt. Hier ist zwar auch der Wahnsinn stringent durchgeplant, die Unterhaltung sollte dabei aber nicht auf der Strecke bleiben und so sind die Fettnäpfchen-Witze mit denen „Working Mum“ gespickt ist, wirklich lustig und dank des komischen Talents von Sarah Jessica Parker auch nie geschmacklos. Interviews im Doku-Stil und eine Hauptdarstellerin, die direkt in die Kamera spricht, erweisen sich überdies als nettes Stilmittel, das Regisseur Douglas McGrath gut einsetzt. Man fühlt sich zudem durchweg an Sarah Jessika Parkers glänzende „Sex and the City“-Zeiten erinnert. Ihr „Carrie Bradshaw“-Esprit durchweht die Szenerie. Trotz seiner harmlosen Herangehensweise bringt „Der ganz normale Wahnsinn – Working Mum“ viele Dinge doch auf den Punkt. Ein bisschen mehr „Sex and the City“-Biss hier und da und eine Portion schärfere Ironie hätten dem Drehbuch von Aline Brosh McKenna allerdings gut gestanden. An den entscheidenden Stellen bleibt „Der ganz normal Wahnsinn – Working Mum“ einfach zu nett und verpasst die Chance sich aus der Masse vergleichbarer Komödien abzuheben. Am Schluss nimmt man das weichgespülte Ende einfach mit einem Augenzwinkern in Kauf, verlässt man doch amüsiert das Kino. Manchmal reichen eben auch die Standartherangehensweise sowie sympathische und souverän agierende Darsteller, um uns eine kurzweilige Zeit und gute Unterhaltung zu bescheren.
Das Drehbuch basiert auf dem Erfolgsroman "Working Mum" von Allison Pearsons.

