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Lange Beine, kurze Lügen
Assassination of a High School President
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Regie
Brett Simon
Drehbuch
Kevin Jakubowski, Tim Calpin
Produzenten
Doug Davison, Bob Yari, Roy Lee
Genre Komödie FSK 16 Filmlänge 89 min Land USA, 2008 DVD-Start 12.02.2010 Blu-ray-Start 12.02.2010 Verleih Capelight |
Story
Bobby Funke, der verhasst nur "Funky" genannt wird, schreibt für die Schülerzeitung seiner High-School. Bisher hat er aber noch nicht einen seiner Artikel zu Ende geschrieben. Doch das soll jetzt anders werden. Er soll einen Artikel über den beliebten Schulsprecher Paul Moore schreiben, der mit seiner Floskel "PMW" (= Paul Moore Weg) ein Vorbild sein will. Doch dann kommen dem Schulrektor Jared T. Kirkpatrick die Eignungstests S.A.T. abhanden. Für Funky genau der richtige Fall. Er recherchiert und klärt schließlich via Schulzeitung auf, wer dahinter steckt - mit fatalen Folgen...
Schauspieler
Mischa Barton, Reece Thompson, Bruce Willis, Michael Rapaport, Kathryn Morris, Melonie Diaz, Josh Pais, Luke Grimes, Patrick Taylor, Aaron Himelstein, Joseph Perrino, John Magaro, Robin Taylor, Vincent Piazza, Zoë Kravitz, Zachary Booth, Adam Pally, Tanya Fischer, Josh Caras, Zach Roerig
Filmkritik von Thomas Ays
Ein gänzlich neues Gespann Filmemacher steht hinter "Lange Beine, kurze Lügen". Sowohl Regisseur Brett Simon, als auch die Drehbuchautoren Kevin Jakubowski und Tim Calpin legen mit diesem Film quasi ihr erstes Projekt vor. Dabei gelingt es den Autoren, einen undurchsichtigen und sehr spannenden Fall zu erzählen, den der eigentlich unbeliebte Bobby Funke, genannt "Funky" aufklären soll. Dabei vergessen die drei Herren das, was am Wichtigsten am Film ist: die Details. Zu Beginn des Films wird Funky dargestellt, als kenne ihn in dieser Schule kein Schüler, als sei er tatsächlich ein Niemand. Dann, urplötzlich und aus heiterem Himmel, kennt ihn jeder. Das wird von den Drehbuchautoren und dem Regisseur so dargestellt, als sei das schon immer so gewesen. Details! Details, die selbst eine Komödie, die "nur" und direkt auf DVD veröffentlicht wird, unglaubwürdig machen, zumindest in den kleinen Dingen, die für ein Gelingen des Films so immens wichtig sind. Zweiter Kritikpunkt ist der Humor. "Lange Beine, kurze Lügen" ist definitiv zu unlustig und manchmal schlicht niveaulos. Hier wäre Kreativität gefragt gewesen.
Gelungen ist jedoch das Casting. Reece Thompsons sympathisches Spiel des Bobby Funke macht durchweg Spaß und auch die vielen Nebenfiguren wurden durch ordentliche Schauspieler besetzt. Bruce Willis darf den seltsamen Kriegshelden und Schulrektor Jared T. Kirkpatrick geben - ist aber nicht wirklich oft zu sehen.
"Lange Beine, kurze Lügen" ist unterm Strich ein undurchsichtiger und auch sympathischer Film, der gerade in den Hauptrollen gut besetzt ist. Leider trüben Logikschwächen und der fehlende Humor den Gesamteindruck.
"Lange Beine, kurze Lügen" ist das Langfilmdebüt von Regisseur Brett Simon.