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Zeugin der Anklage
Witness for the Prosecution
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Regie
Billy Wilder
Drehbuch
Billy Wilder, Harry Kurnitz
Produzent
Arthur Hornblow jr.
Genre Gerichtsthriller FSK 12 Filmlänge 114 min Land USA, 1957 DVD-Start 22.06.2004 Verleih MGM |
Story
Sir Wilfrid Robarts ist ein immens bekannter Staranwalt, der noch dazu beinahe jeden Fall für sich gewinnen kann. Er weiß, wie der Hase läuft und entlarvt viele nicht ganz ehrliche Schäfchen im Zeugenstuhl. Doch Robarts ist auch ein sehr kranker Anwalt. Ein Herzinfarkt zwingt ihn dazu kürzer zu treten. Doch dann kommt ihm ein neuer Mordfall dazwischen. Leonard Vole soll eine arme, reiche Witwe ermordet haben. Er schwört es nicht getan zu haben und Sir Wilfried glaubt ihm. Vole's einzige Zeugin ist dessen Frau Christine, doch irgendetwas stimmt mit dieser Zeugin nicht. Und als sie dann nicht für sondern gegen ihren Mann aussagt, ist das Chaos perfekt...
Schauspieler
Tyrone Power, Marlene Dietrich, Charles Laughton, Elsa Lanchester, John Williams, Henry Daniell, Ian Wolfe, Torin Thatcher, Norma Varden, Una O'Connor, Francis Compton, Philip Tonge, Ruta Lee
Filmkritik von Thomas Ays
Allein die harten Fakten um „Zeugin der Anklage“ sollten jeden Fan alter und neuer Filme und Anhängern des erfolgreichen Hollywoodkinos dazu bewegen, sich 114 Minuten Zeit zu nehmen, um sich von dieser Geschichte überraschen zu lassen. Marlene Dietrich ist einer dieser Fakten, Regisseur und Drehbuchautor Billy Wilder ein weiterer. Die zahlreichen weiteren Schauspielgaranten beweisen überdies, dass hier ein wahrhaft besonderer Film entstanden ist, der Spannung erzeugt und von dem man sich nur überrascht zeigen muss. Für sechs OSCARs nominiert sollten vor allem Gerichtsfilmfans zugreifen, wenn die DVD im Regal sämtlicher Läden steht. Sie ist es wert und beweist, dass gerade Filme aus den 50er Jahren einen gewissen Reiz versprühen, dessen man sich nur schwer entziehen kann. In jedem Fall wird man sich von „unserer“ Marlene Dietrich auch noch nach Jahrzehnten überzeugt zeigen.
Wissenswertes
Zahlreiche Aktionen gab es rund um die Verhinderung, etwas über das Ende des Films zu verraten. So wurden nach Previews zu "Zeugin der Anklage" ganze Verträge mit dem Publikum geschlossen, in denen die Zuschauer versicherten, nichts zu verraten.
Damit man eine von Marlene Dietrichs wunderschönen und berühmt gewordenen Beinen zeigen konnte, wurde extra eine Szene geschrieben, die schlappe 90.000 US-$ kostete.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Film - Drama, Beste Regie, Bester Schauspieler - Drama (Charles Laughton), Beste Schauspielerin - Drama (Marlene Dietrich)
Gewonnene Golden Globes
Beste Nebendarstellerin (Elsa Lanchester)
OSCAR-Nominierungen
Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Charles Laughton), Beste Nebendarstellerin (Elsa Lanchester), Bester Ton, Bester Schnitt
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