Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 24.5.
- Act of Valor
- 24.5.
- Ein ruhiges Leben
- 24.5.
- Men in Black 3
- 24.5.
- Moonrise Kingdom
- 24.5.
- The Yellow Sea
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Catwoman
|
Regie
Pitof
Drehbuch
John Rogers, John D. Brancato, Michael Ferris
Produzenten
Denise Di Novi, Edward L. McDonnell
Genre Comic-Verfilmung FSK 12 Filmlänge 104 min Land USA Kinostart 17.08.2004 DVD-Start 18.01.2005 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Patience Philips arbeitet bei dem Kosmetik-Branchenriesen Hedare Beauty. Selbige will in Kürze ein neues Produkt auf den Markt bringen, dass das Alter austricksen kann - einziger Nachteil: Die Creme macht nicht nur abhängig, sondern vernarbt auch das ganze Gesicht, wenn man sie nicht regelmäßig anwendet. Als Patience das zufällig mitbekommt, muss sie natürlich beseitigt werden.
Doch der Tod ist für sie nur der Anfang eines neuen Lebens. Denn durch Midnight, einer scheinbar herumstreunenden Katze, wird Patience Philips zu CATWOMAN…
Schauspieler
Halle Berry, Benjamin Bratt, Sharon Stone, Lambert Wilson, Frances Conroy, Alex Borstein, Michael Massee, Byron Mann, Kim Smith, Christopher Heyerdahl, Peter Wingfield, Berend McKenzie, Chase Nelson-Murray, Manny Petruzzelli, Harley Reiner
Filmkritik von Thomas Ays
Man muss kein Comic-Experte sein, um zu wissen, das Catwoman ein Charakter ist, der zwei Seiten in sich trägt: gut UND böse. Das scheinen einige Menschen vergessen zu haben. Überhaupt wird der Charakter einfach mal mir nichts, dir nichts aus seiner gewohnten Umgebung (nämlich Gotham City – Batmans Heimat) herausgerissen, in eine stinknormale Stadt gesetzt und, als ob das noch nicht schlimm genug wäre, wird mal eben der Charakter verändert. Also Entschuldigung: Aber bitte wer kommt auf solche Ideen?
Halle Berry ist als Catwoman mit Sicherheit interessant, und auch sexy, doch überzeugen kann sie nicht. Das Kostüm ist vom Hals abwärts sehr gut, doch die Maske ist wirklich zum Davonlaufen. Zum einen ist sie viel zu hoch, und zum anderen einfach nur hässlich und passt nicht einmal ansatzweise zum (netten) Rest.
Die Story, oder besser gesagt den Plot, ist selbst für eine Comicverfilmung viel zu platt und durchsichtig. Am Anfang weiß selbst das dümmste Kind, wie es ausgeht. Schade drum, zumindest ein paar Wendungen hätte man sich als Zuschauer gewünscht. Außerdem sind die Schnitte viel zu schnell, kein Mensch kann solch schnellen Kampfszenen folgen!
Das Problem ist schnell erklärt: Es passt alles nicht zusammen. Wäre Catwoman in Gotham umhergestreift und hätte man die Stadt wirklich so erscheinen lassen, wie sie nun mal ist: FIKTIV, dann hätte auch diese Superheldin in die Umgebung gepasst. So wirkt die Katze seltsam deplatziert.
Es ist jedoch nicht alles schlecht: Die Musik und die Kameraführung durch die Stadt begeistern durchaus. Das reicht nur leider nicht, und so bleibt von der heißersehnten „Catwoman“ außer viel Enttäuschung nichts übrig. Sehr, sehr schade.


