Catwoman

Filmplakat Catwoman
Regie Pitof  Drehbuch John Rogers, John D. Brancato, Michael Ferris  Produzenten Denise Di Novi, Edward L. McDonnell 
Genre Comic-Verfilmung  FSK 12  Filmlänge 104 min
Land USA  Kinostart 17.08.2004  DVD-Start 18.01.2005  Verleih Warner Bros. Pictures Germany

Story

Patience Philips arbeitet bei dem Kosmetik-Branchenriesen Hedare Beauty. Selbige will in Kürze ein neues Produkt auf den Markt bringen, dass das Alter austricksen kann - einziger Nachteil: Die Creme macht nicht nur abhängig, sondern vernarbt auch das ganze Gesicht, wenn man sie nicht regelmäßig anwendet. Als Patience das zufällig mitbekommt, muss sie natürlich beseitigt werden.
Doch der Tod ist für sie nur der Anfang eines neuen Lebens. Denn durch Midnight, einer scheinbar herumstreunenden Katze, wird Patience Philips zu CATWOMAN…

Schauspieler

Catwoman Halle Berry, Benjamin Bratt, Sharon Stone, Lambert Wilson, Frances Conroy, Alex Borstein, Michael Massee, Byron Mann, Kim Smith, Christopher Heyerdahl, Peter Wingfield, Berend McKenzie, Chase Nelson-Murray, Manny Petruzzelli, Harley Reiner

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 2 von 5 Ms Catwoman Man muss kein Comic-Experte sein, um zu wissen, das Catwoman ein Charakter ist, der zwei Seiten in sich trägt: gut UND böse. Das scheinen einige Menschen vergessen zu haben. Überhaupt wird der Charakter einfach mal mir nichts, dir nichts aus seiner gewohnten Umgebung (nämlich Gotham City – Batmans Heimat) herausgerissen, in eine stinknormale Stadt gesetzt und, als ob das noch nicht schlimm genug wäre, wird mal eben der Charakter verändert. Also Entschuldigung: Aber bitte wer kommt auf solche Ideen?
Halle Berry ist als Catwoman mit Sicherheit interessant, und auch sexy, doch überzeugen kann sie nicht. Das Kostüm ist vom Hals abwärts sehr gut, doch die Maske ist wirklich zum Davonlaufen. Zum einen ist sie viel zu hoch, und zum anderen einfach nur hässlich und passt nicht einmal ansatzweise zum (netten) Rest.
Die Story, oder besser gesagt den Plot, ist selbst für eine Comicverfilmung viel zu platt und durchsichtig. Am Anfang weiß selbst das dümmste Kind, wie es ausgeht. Schade drum, zumindest ein paar Wendungen hätte man sich als Zuschauer gewünscht. Außerdem sind die Schnitte viel zu schnell, kein Mensch kann solch schnellen Kampfszenen folgen!

Das Problem ist schnell erklärt: Es passt alles nicht zusammen. Wäre Catwoman in Gotham umhergestreift und hätte man die Stadt wirklich so erscheinen lassen, wie sie nun mal ist: FIKTIV, dann hätte auch diese Superheldin in die Umgebung gepasst. So wirkt die Katze seltsam deplatziert.
Es ist jedoch nicht alles schlecht: Die Musik und die Kameraführung durch die Stadt begeistern durchaus. Das reicht nur leider nicht, und so bleibt von der heißersehnten „Catwoman“ außer viel Enttäuschung nichts übrig. Sehr, sehr schade.



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