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Momo
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Regie
Johannes Schaaf
Drehbuch
Johannes Schaaf, Rosemarie Fendel, Marcello Coscia
Produzent
Horst Wendlandt
Genre Kinderfilm FSK 6 Filmlänge 100 min Land Deutschland, Italien Kinostart 17.07.1986 DVD-Start 16.05.2000 Verleih Kinowelt |
Story
Momo, das kleine Mädchen mit den großen braunen Augen und der unbekannten Herkunft, hat eine besondere Gabe: sie kann richtig zuhören. Und sie kann tolle Spiele spielen, was sie bald zum Mittelunkt der Kinder des kleinen Städtchens macht, in dem sie lebt. Doch Momos Fähigkeiten begeistern nicht nur die Kinder. Bald finden nicht nur sie den Weg in Momos Höhle unter dem alten Amphitheater. Auch die Erwachsenen sind mehr und mehr von ihr angezogen. Momo hat Zeit für ihre Freunde. Und das immer und unbegrenzt. Eine seltene Freigiebigkeit in einer sich immer schneller drehenden Welt, die nur auf Konsum ausgerichtet ist. Mit ihrem Verhalten wird Momo zur Gefahr für die grauen Herren, die sich aufgemacht haben, die Zeit der Welt für sich zu stehlen. Ihr Ziel ist es den Menschen jene Zeit zu rauben, die diese immer einsparen wollen, damit sie sie später mit der Familie und Freunden verbringen können. Als die finsteren Männer Momo nicht mit Geschenken locken können, machen sie Jagd auf das Mädchen. Doch die ist nicht so wehrlos wie sie grauen Herren denken...
Schauspieler
Radost Bokel, Mario Adorf, Armin Mueller-Stahl, Sylvester Groth, John Huston, Leopoldo Trieste, Ninetto Davoli, Bruno Stori, Elide Melli, Francesco De Rosa, Concetta Russino, Isabel Russinova, Pietro Tordi
Filmkritik von Melanie Frommholz
Der bekannte deutsche Autor Michael Ende schrieb die Romanvorlage für diesen gelungenen Kinderfilm. Das Jugendbuch mit seiner zeitlosen Botschaft über die Bedeutung von Freundschaft und Zeit und seiner Kritik am Kapitalismus hat über die Jahre nichts von seiner Wichtigkeit verloren. Zusammen mit Regisseur Johannes Schaaf, Rosemarie Fendel und Marcello Coscia schrieb Ende auch gleich das Drehbuch. Eine Lehre, die er auch der Verfilmung seines Welterfolges „Die unendliche Geschichte“ gezogen hatte. Hier hatten andere seinen Roman adaptiert und arg beschnitten, was Ende letztlich dazu veranlasste sich davon zu distanzieren.
Bei „Momo" war das nun anders und so ist aus Endes schöner Geschichte auch eine gelungene filmische Umsetzung geworden. Das Plädoyer für die bewusste Langsamkeit ist ein wundervoller und atmosphärischer Film, der mit seiner Botschaft nicht nur Kinder und Jugendliche begeistern wird. Eine liebevolle und fantasievolle Ausstattung sorgt für eine stimmungsvolle Optik. Auch bei der Besetzung wurde alles richtig gemacht. Die kleine Radost Bokel, die hier ihr Debüt vor der Kamera gibt, ist eine perfekte Momo. In weiter tragenden Rollen glänzen unter anderem die deutschen Charaktermimen Mario Adorf, Armin Mueller-Stahl und Sylvester Groth. Zusammen machen sie aus „Momo“ ein zeitloses Märchen und ein Plädoyer für das bewusste Innehalten. Einfach schön.
Wissenswertes
„Momo“ ist das Schauspieldebüt von Radost Bokel.
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Kommentare
lea schreibt am 23.10.08, 12:29
der film ist einfach spitze ich könnte mir ihn 1000 mal nacheinander angucken.kurzgesagt ich liebe diesen film
bahar schreibt am 10.10.07, 15:38
ich finde jeder sollte denn film anschauen und viel spass deabei eure bahar
von monrose hab euch lieb bye
