Einsam, Zweisam, Dreisam

Threesome

Filmplakat Einsam, Zweisam, Dreisam
Regie Andrew Fleming  Drehbuch Andrew Fleming  Produzenten Brad Krevoy, Steve Stabler 
Genre Love-Story  FSK 16  Filmlänge 93 min
Land USA  Kinostart 28.07.1994  DVD-Start 08.10.2002  Verleih Columbia TriStar

Story

Auch Uni-Computer machen einmal Fehler. Uns so landet die durch und durch weibliche Alex zu Semesterbeginn im Wohnheim in einer Männer-WG mit dem Draufgänger Stuart und dem sensiblen Eddy. Wiedererwartend wächst die Zufallsgemeinschaft gut zusammen, doch es bleibt nicht nur bei freundschaftlichen Gefühlen. Nach einer Weile kommt es wie es kommen muss: Stuart verliebt sich in Alex, Alex in Eddy und Eddy in Stuart. Damit die Freundschaft nicht unter den neuen Gefühlen leidet, vereinbaren die drei ein "Sex-Verbot". Doch wie lange kann Mann/Frau so etwas aushalten? Besonders wenn man Tag ein Tag aus auf wenigen qm² zusammen wohnt und die Hormone sprudeln? Hier sind die Verwicklungen vorprogrammiert.

Schauspieler

Einsam, Zweisam, Dreisam Lara Flynn Boyle, Stephen Baldwin, Josh Charles, Alexis Arquette, Martha Gehman, Mark Arnold, Michele Matheson, Joanne Baron, Jennifer Lawler, Jack Breschard

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 4 von 5 Ms Einsam, Zweisam, Dreisam Andrew Fleming erzählt in seiner zweiten Regiearbeit „Einsam, Zweisam, Dreisam“ eine amüsante Dreiecksgeschichte über eines der ältesten Themen der Welt. Die Liebe mit all ihren Irrungen und Wirrungen war schon immer für eine unterhaltsame Komödie gut. Andrew Fleming schreckt jedoch auch vor den Aspekten Homo-Erotik und Liebe zu dritt nicht zurück und schlägt damit doch auch provokantere Töne an. Der ungezwungene Umgang mit dem Thema gleichgeschlechtliche Liebe war 1994 trotz Streifen wie „Philadelphia“ noch nicht selbstverständlich. Umso schöner ist es da, dass Filme, wie „Einsam, Zweisam, Dreisam“ zeigen, dass man daraus auch eine kurzweilige Komödie machen kann. Auch wenn es dem Film nicht durchweg gelingt, gewisse inszenatorische Untiefen zu umschiffen, gelingt es Andrew Fleming mit seiner Geschichte herrlich unverkrampft zu unterhalten. Nicht nur einmal prickelt es bei "Einsam, Zweisam, Dreisam“. Die heiße Liebeskomödie ist mit Lara Flynn Boyle, Stephen Baldwin und Josh Charles mit drei frisch aufspielenden und aufstrebenden Darstellern besetzt, die alle wunderbar in ihre Rollen passen. Jeder darf sich in seiner Klischeeecke austoben und tut dies nach Herzenslust. Zusammen machen sie auch dem Streifen ein nicht ganz jugendfreies, spritziges Filmvergnügen, das ohne moralisch erhobenen Zeigefinger auskommt.



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