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Piratensender Powerplay
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Regie
Siggi Götz
Drehbuch
Siggi Götz
Produzent
Karl Spiehs
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 90 min Land Deutschland Kinostart 14.01.1982 DVD-Start 05.11.2001 Verleih UFA |
Story
Die beiden Radiomoderatoren Thomas Gottschalk und Mike Krüger senden ihr Radioprogramm illegalerweise aus einem umgebauten Wohnmobil. Doch die Polizei kommt ihnen auf die Spur. Da bleibt nur noch eins: Eine gute Tarnung und die Flucht. Eine abenteuerliche Fahrt nimmt ihren Lauf…
Schauspieler
Thomas Gottschalk, Mike Krüger, Evelyn Hamann, Gunther Philipp, Rainer Basedow, Denise Biellmann, Katja Flint, Willy Harlander, Beate Hasenau, Walter Kraus, Gunther Philipp, Volker Prechtel, Otto Retzer, Ralf Wolter
Filmkritik von Melanie Frommholz
Im selben Jahr, als Thomas Gottschalk vom Radio ins Fernsehen wechselte und das Erfolgsformat „Wetten dass…?“ übernahm, gab er sich auch auf der großen Leinwand die Ehre. Nicht ganz als er selbst, aber doch immerhin dicht dran an seinem echten Selbst. Auch am Drehbuch schrieb er mit und fungierte neben dem erfahrenen Fernsehfilmemacher Sigi Rothemund, oder Sigi Götz, wie er sich damals nannte. Die Geschichte, die Gottschalk und Götz sich hier ausgedacht haben, landet irgendwo zwischen „Charly‘s Tante“ und „Hurra, die Schule brennt“ und kalauert sich von einem Handlungsloch zum nächsten. Hoffte man zunächst noch auf eine wenigstens durchschnittlich charmant-witzige Komödie, muss man bald erkennen, dass Auftritte von Könnern wie Evelyn Hamann die Rettungsanker für ein Fünkchen Niveau sind. Dabei steht zumindest Sigi Götz alias Rothemund durchaus auch für schöne Produktionen wie die Kindersendungen „Timm Thaler“ und „Silas“ bei denen er die Regie führte. Drehbuchtechnisch standen vor „Piratensender Powerplay“ allerdings nur so bezeichnenden Filme wie „Drei Schwedinnen in Oberbayern“ und „Himbeereis und heiße Mädchen“ zu Buche. Mit diesem Hintergrundwissen wundert es dann schon weniger, dass „Piratensender Powerplay“ eine absolute Filmklamotte geworden ist. An Gottschalks Seite kalauert Mike Krüger durch den Film. Der Komiker ist auch nicht unbedingt für seinen niveauvollen, hintergründigen Humor bekannt. Zu Gute halten muss man dieser B-Produktion zwar, dass sich hier keiner selbst allzu ernst nimmt, doch das rettet diesen Film auch nur auf ein insgesamt enttäuschendes Level.
