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Große Haie - Kleine Fische
Shark Tale
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Regie
Bibo Bergeron, Victoria Jenson, Rob Letterman
Drehbuch
Michael J. Wilson, Rob Letterman, Damian Shannon
Produzenten
Bill Damaschke, Janet Healy, Allison Lyon Segan
Genre Animation FSK 0 Filmlänge 90 min Land USA Kinostart 14.10.2004 DVD-Start 10.02.2005 Verleih United International Pictures |
Story
Oscar hat sein Leben ziemlich satt. Er will kein Algenschrubber von Wal-Mäulern sein, er will ganz groß rauskommen. Außerdem ist heute wirklich nicht sein Tag: Erst verliert er auf der Seepferdchenrennbahn sein ganzes Geld, dann wird er auch noch von Haien angegriffen. Doch durch einen glücklichen Zufall entkommt Oscar - und der Hai? Der ist tot – von einem Anker erschlagen. Es ist Zeit, sich mit der Heldentat zu schmücken. "OSCAR DER HAIKILLER" heißt es fortan. Doch das hat schwere Folgen, zumal der getötete Hai der Sohn des "Paten" "Don Lino" ist. Es dauert nicht lange und guter Rat ist mehr als nur teuer...
Schauspieler
Synchronsprecher (englisches Original):, Will Smith, Robert De Niro, Renée Zellweger, Jack Black, Angelina Jolie, Doug E. Doug, Synchronsprecher:, Daniel Fehlow, Yvonne Catterfeld, Sandra Speichert, Faiz Adebisi, Mola Adebisi, Frauke Ludowig
Filmkritik von Thomas Ays
Die Frage "Warum bringt Dreamworks nach Pixars "Findet Nemo" auch einen Fisch-Film raus?" dürften sich viele Kinobesucher gestellt haben, nachdem sie die Vorschau zu "Grosse Haie, kleine Fische" gesehen haben. Diese Frage lässt sich auch nach Anschauen nicht recht beantworten. Wirklich witzig ist dieser Film nämlich nicht, ganz im Gegenteil: Die Dialoge sind flach, die Charaktere blass und nervig und die Animation bestenfalls Mittelmaß. Da empfiehlt sich doch der Gang zur Videothek zum "Findet-Nemo-Ausleihen", als sich einen gänzlich unwürdigen Ableger des Clownfisch-Abenteuers anzutun. An diesem Beispiel lässt sich am besten die Unterschiede zwischen den frühen Gehversuchen der Dreamworks-Schmiede und von PIXAR-Animation ablesen. Es reicht eben nicht, bunte Abenteuergeschichte animieren zu können, wenn die Seele fehlt. Die ist, gerade in diesem Genre unglaublich wichtig und entscheidet letztlich darüber, welche Filme es in der Gunst um die kleinen (und großen) Fans dieser Filme, schaffen werden.
„Grosse Haie, kleine Fische“ ist daher unterm Strich eine belanglose und unbefriedigende Fischnummer geworden, die weder mit Witz, noch mit Botschaft oder Charme die Zuschauer erobern kann.
Auszeichnungen
OSCAR-Nominierungen
Bester animierter Film
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Kommentare
Christoph schreibt am 20.02.07, 14:14
Ich kenne die deutsche Fasung nicht. Die englische hat aber sehr gute Dialoge. Als grosser Fan von "Good Fellas", "Casino" und co. fand ich sehr viel Spass daran dem Oberhai (Stimme von Robert de Niro mit italienischem Mafia Slang) zuzuhören und auch Oscar (Will Smith) spricht coolen, schwarzen Ghetto-Slang. Alles in allem 5 Punkte von mir für den "Erwachsenen-Fisch-Film". Für Erwachsene meiner Ansicht nach deutlich besser als Nemo.


