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Tatort - Lohn der Arbeit (TV)
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Regie
Erich Hörtnagl
Drehbuch
Felix Mitterer
Genre Krimi Filmlänge 90 min Land Deutschland, Österreich, 2011 Verleih RBB |
Story
Bauunternehmer Kogl wurde nicht nur auf einer seiner eigenen Großbaustellen umgebracht, er wurde zudem kopfüber an einen Kran gehängt - als abschreckendes Beispiel? Denn wie Kommissar Eisner bald herausfindet, hat Kogl mit einem Subunternehmer zusammengearbeitet, der es mit der Anstellung von ausländischen Arbeitern nicht ganz so genau genommen hat - vorsichtig ausgedrückt. Im Klartext bedeutet das: Der Subunternehmer stellte Mazedonier schwarz an und alle gehen mit Gewinn von den Baustellen. Naja, alle bis auf Kogl, der ist jetzt tot. In diesem Fall haben einige etwas vom Tod des Bauherrn. Seine Frau, sein Sohn, der Subunternehmer, die Mazedonier,... Eisner beginnt gemeinsam mit seinem Kollegen Pfurtscheller die Ermittlungen...
Schauspieler
Harald Krassnitzer, Alexander Mitterer, Hilde Dalik, George Lenz, Mustafa Nadarevic, Krista Posch, Max von Thun, Branko Tomovic
Filmkritik von Thomas Ays
Sehr Trocken ist er, der neue Fall aus Wien, beziehungsweise Tirol. Regisseur Erich Hörtnagl arbeitet zwar mit einem innovativen Kameramann, der nicht nur tolle, sondern auch außergewöhnliche Einstellungen vornimmt, dies alles kann jedoch nicht über das durchsichtige Drehbuch und die eintönige bis langatmige Inszenierung hinwegtäuschen. Hörtnagl schafft es nicht, Dynamik in den neusten Wiener Fall zu bringen und fördert auch keine Glanzleistungen der Schauspieler zu Tage. Harald Krassnitzer spielt den Ermittler Moritz Eisner zwar wieder ausreichend sympathisch und äußerst professionell und auch sein Kollege Pfurtscheller macht seine Sache ordentlich. Der Rest der Crew ist jedoch gänzlich austauschbar. Egal, ob das nun Hilde Dalik als Witwe oder Max von Thun als Sohn des Ermordeten ist. Es ist alles wenig außergewöhnlich geworden. Tatsachen, die wir sonst aus Österreich eher nicht gewöhnt sind.
Auch der Witz fehlt diesem Wiener "Tatort" fast gänzlich. Wären da nicht einige sehr komische Sprüche von Eisner, wäre "Lohn der Arbeit" gänzlich in der Belanglosigkeit verschwunden.
Wissenswertes
Alle Fälle von Eisner:
• 1999: Nie wieder Oper
• 1999: Absolute Diskretion
• 2000: Der Millenniumsmörder
• 2000: Passion
• 2001: Nichts mehr im Griff
• 2001: Böses Blut
• 2002: Tödliche Tagung
• 2002: Elvis lebt!
• 2003: Tödliche Souvenirs
• 2004: Tod unter der Orgel
• 2004: Der Wächter der Quelle
• 2005: Die schlafende Schöne
• 2005: Der Teufel vom Berg
• 2006: Tödliches Vertrauen
• 2006: Tod aus Afrika
• 2007: Familiensache
• 2007: Tödliche Habgier
• 2008: Exitus
• 2008: Granit
• 2009: Baum der Erlösung
• 2009: Kinderwunsch
• 2010: Operation Hiob
• 2010: Glaube, Liebe, Tod
• 2011: Lohn der Arbeit
Alle Fälle von Eisner und Fellner:
• 2011: Ausgelöscht
• 2011: Vergeltung
• 2012: Kein Entkommen
• 2012: Falsch verpackt
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