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The Open Road
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Regie
Michael Meredith
Drehbuch
Michael Meredith
Produzenten
Jordan Foley, Laurie Foxx, Charlie Mason, Michael Meredith, Justin Moore-Lewy
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 87 min Land USA, 2009 DVD-Start 20.05.2010 Blu-ray-Start 02.06.2010 Verleih HMH |
Story
Carlton Garrett wurde, wie sein berühmter Vater, ein Baseballspieler. Allerdings steht Carlton noch immer in dem mächtigen Schatten seines Erzeugers und macht zudem gerade eine echte Krise durch. Eine Krise, die ihn seine Karriere kosten könnte. Carlton denkt zu viel - und er stellt gerade sein ganzes Leben in Frage.
Als seine Mutter ins Krankenhaus eingeliefert wird, widersetzt sie sich der notwendigen Operation. Sie hat einen Herzfehler, der korrigiert werden muss. Schleunigst. Doch sie will erst Carltons Vater sehen bevor sie sich in den OP schieben lässt. Sie bittet ihren Sohn, ihn zu ihr zu bringen. Ganz großartig! Darauf hat Carlton überhaupt keine Lust und bittet seine gute Freundin Lucy, ihn zu begleiten. Sein Vater ist gerade wieder auf Autogrammtour. Und so begeben sich beide zu Kyle Garrett, dem berühmten Baseballspieler mit dem Ego eines ganzen Bundesstaates, um ihn an das Krankenbett seiner Frau zu schleifen. Keine leichte Aufgabe - für Vater und für Sohn...
Schauspieler
Justin Timberlake, Kate Mara, Jeff Bridges, Harry Dean Stanton, Mary Steenburgen, Ted Danson
Filmkritik von Thomas Ays
"The Open Road" ist zwar prominent besetzt, schaffte es dennoch nur auf DVD zu uns in die heimischen Wohnzimmer. Eine Schande von gigantischem Ausmaß!
Es gibt eine Gebrauchsanweisung, die man anwenden muss, bevor man "The Open Road" beginnt: Englischer Originalton rein (die deutsche Tonspur ist N-I-C-H-T auszuhalten!) und deutsche Untertitel (anders ist das Genuschel von Jeff Bridges nicht zu verstehen!) und fertig ist das kommende Filmvergnügen, denn "The Open Road" ist unterm Strich ein durch und durch fantastischer Film geworden. Fantastisch wegen der großartig und unglaublich authentisch agierenden Schauspieler, fantastisch wegen der tollen Kulissen, fantastisch wegen der spontan wirkenden Dialoge und den echten Figuren und fantastisch wegen der großartigen Musik. Eine Lobeshymne? Irgendwie schon - und diese Tragikkomödie hat sie auch mehr als verdient. Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Michael Meredith ist mit "The Open Road" eine wunderbare Geschichte gelungen. Neben der eindrücklichen Vater-Sohn-Problematik ist hier zudem eine richtig, richtig süße Liebesgeschichte zu sehen, die ans Herz geht, ohne verkitscht worden zu sein.
Das Herz des Films sind jedoch die Schauspieler. Jeff Bridges ist nach wie vor ein Garant für ausdrucksstarke Figuren und Mary Steenburgen darf als seine Frau Katherine ans Herz gehen. Kate Mara ist als Lucy nur wundervoll und Justin Timberlake? Der ist eine Traumbesetzung. Wer hätte gedacht, dass aus dem einstig lockenköpfigen Super-Sänger ein derart ausdrucksstarker und authentischer Schauspieler werden würde, der noch dazu einen Film, wie "The Open Road" spielend einfach trägt? Timberlake schafft es zudem auch in den Szenen, in denen er gegen seinen Filmvater Jeff Bridges anspielen muss, nicht unterzugehen - Großartig.
"The Open Road" ist ein wunderbarer, atmosphärischer und rundum gelungener Film, der jedem Drama-Fan ans Herz gelegt sei. Toll!
Es ist nach "Three Days of Rain" das zweite Filmprojekt von Michael Meredith. 