Die Vergessenen

The Forgotten

Filmplakat Die Vergessenen
Regie Joseph Ruben  Drehbuch Gerald Di Pego  Produzenten Dan Jinks, Bruce Cohen, Joe Roth 
Genre Mystery-Thriller  FSK 12  Filmlänge 91 min
Land USA  Kinostart 11.11.2004  DVD-Start 08.03.2005  Verleih Columbia TriStar

Story

Telly Paretta hat ein besonders schlimmes Schicksal ereilt: Sie verlor vor 14 Monaten ihren Sohn Sam bei einem Flugzeugabsturz. Die Trauer, die sie seitdem erfüllt, kann sie kaum überwinden. Da helfen auch regelmäßige Besuche bei ihrem Psychiater Dr. Munce nichts: Sie kann Sam einfach nicht loslassen.
Eines Tages passiert jedoch etwas Seltsames: Als sie wieder einmal im Zimmer ihres Sohnes steht, und - fast wie ein Ritual - die Fotoalben ansehen will, sind diese leer. Und nicht nur das: auch alles andere von Sam ist verschwunden: Bilder, Filme, nichts mehr da. Als ihr Mann Jim dann auch noch zusammen mit Dr. Munce versucht, der völlig verstörten Telly schonend beizubringen, das Sam nie existiert hat, und sie sich alles nur eingebildet hat, scheint die verzweifelte Mutter völlig verrückt zu werden. Sie sucht vergebens nach einem Menschen, der Sam auch kennt, doch sie findet niemanden - bis auf einen: Ash, der Vater eines weiteren Opfers des Flugzeugabsturzes. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit, bei der nicht nur NSA und Polizei hinter ihnen her ist…

Schauspieler

Die Vergessenen Julianne Moore, Dominic West, Gary Sinise, Alfre Woodard, Linus Roache, Anthony Edwards, Christopher Kovaleski, Jessica Hecht, Robert Wisdom, Kathryn Faughnan

Filmkritik von Thomas Ays

Die Vergessenen Zeitweise fühlt man sich wie in einer überlangen "Akte X"-Folge - nur ohne Scully & Mulder - Dafür mit Julianne Moore, die zweifellos wieder einmal eine grandiose Leistung abliefert. Überhaupt: alle Darsteller sind glaubhaft, überzeugend und gut ausgewählt. Anthony Edwards, bekannt als Dr. Mark Greene aus der beliebten TV-Serie „Emergency Room“ kann genauso punkten wie Dominic West („28 Tage“, „Mona Lisas Lächeln“), den es gilt besonders hervorzuheben. Seine Einlagen bezüglich Frauen und deren Blicke bringen einige Schmunzler in die düstere Story.
Die Geschichte ist undurchsichtig, Spannung mehr als genug zu spüren und die Kamera ein Traum für jeden Mystery-Thriller Fan - kurzum: "Die Vergessenen" bietet eine gute Story, von dem allerdings "Mystery - Hasser" die Finger lassen sollten. Packend in Szene gesetzt wird "Die Vergessenen" so manche Zuschauer aus ihren Sesseln reißen.



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