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Fear and Loathing in Las Vegas
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Regie
Terry Gilliam
Drehbuch
Tony Grisoni, Terry Gilliam, Tod Davies, Alex Cox
Produzenten
Patrick Cassavetti, Stephen Nemeth, Laila Nabulsi
Genre Komödie FSK 16 Filmlänge 128 min Land USA Kinostart 24.09.1998 DVD-Start 22.10.2001 Blu-ray-Start 23.10.2008 Verleih Tobis |
Story
Irgendwo in der Wüste Nevadas, Anfang der 70er Jahre: Der Journalist Raoul Duke und sein Anwalt Dr. Gonzo sind in einem paradiesroten Cabrio auf dem Highway Richtung Las Vegas unterwegs. Mit an Bord ist, neben einem verstörten Tramper, jede erdenkliche Droge: „Zwei Beutel Gras, fünfundsiebzig Kügelchen Meskalin, fünf Löschblattbögen extrastarkes Acid, einen Salzstreuer halbvoll mit Kokain und ein ganzes Spektrum vielfarbiger Upper, Downer, Heuler, Lacher…“. Selbstverständlich sind diese Drogen nicht nur zum Anschauen, sondern zum Konsumieren gedacht und so beginnt ein irre stranger Trip, bei dem zwar vieles schief läuft, aber letztendlich doch alles glatt…
Schauspieler
Johnny Depp, Benicio Del Toro, Tobey Maguire, Christina Ricci, Cameron Diaz, Ellen Barkin, Gary Busey, Katherine Helmond, Michael Jeter, Penn Jillette, Craig Bierko, Lyle Lovett
Filmkritik von Kathrin Lang
„Wir können hier nicht anhalten, das ist Fledermausenland“, sagt Raoul Duke zu Beginn des Filmes und schon ab dieser Stelle wird man als Zuschauer das Gefühl nicht mehr los, dass man wohl stets nur die Hälfte des Witzes verstehen wird, solange man nicht gerade selbst auf einem irren Trip ist. Aber dennoch, trotz dieser enormen Skurrilität die dieser Film auf den nüchternen und vollkommen cleanen Zuschauer ausstrahlt, macht „Fear and Loathing in Las Vegas“ ungeheuren Spaß. Auch wenn man nach zwei Stunden wirklich genug von Drogen und zugedröhnten Junkies gesehen hat, so hat man dennoch genau für diese Zeit auch seine Freude mit ihnen.
Regisseur Terry Gilliam legt den Fokus des Erzählens voll und ganz auf Duke, der hier hervorragend von einem exzentrischen Johnny Depp gemimt wird. Aus dessen Perspektive wird der Zuschauer eingeladen der Geschichte zu folgen und muss dabei alle Blackouts, die der Charakter erlebt, ebenfalls über sich ergehen lassen. Wie der Junkie auf Droge, so erlebt eben auch der Zuschauer nur die Hälfte des Geschehens. Durch schnelle Schnitte, knalligbunten Farben und zwei schon beinahe absurd authentische Schauspieler, wird der Eindruck, dass die filmische Umsetzung wunderbargut dem Thema des Filmes angepasst wurde, weiter unterstützt. Hier hat Gilliam wirklich ganze Arbeit geleistet und damit nicht zu unrecht einen wahren Kultfilm erschaffen. Ein Kultfilm der sich zwar wieder einmal durch Skurrilität und Absurdität auszeichnet – aber was will man machen? „Fear and Loathing in Las Vegas“ ist einfach gelungen.
Wissenswertes
"Fear and Loathing in Las Vegas" basiert auf dem gleichnamigen Buch von Hunter S. Thompson, das 1971 erschien.
„Wir hatten zwei Beutel Gras, fünfundsiebzig Kügelchen Meskalin, fünf Löschblattbögen extrastarkes Acid, einen Salzstreuer halbvoll mit Kokain und ein ganzes Spektrum vielfarbiger Upper, Downer, Heuler, Lacher … sowie eine Flasche Tequila, eine Flasche Rum, eine Kiste Bier, einen halben Liter unverdünnten Äther und zwei Dutzend Poppers. Den ganzen Kram hatten wir in der Nacht zuvor zusammengerafft, auf einer wilden Höllenfahrt durch den gesamten Los-Angeles-Bezirk; von Topanga bis Watts griffen wir uns alles, dessen wir habhaft werden konnten. Nicht, daß wir das ganze Zeug für den Trip wirklich brauchten, aber wenn man sich einmal darauf einläßt, eine ernsthafte Drogen-Sammlung anzulegen, neigt man eben dazu, extrem zu werden.“ (Zitat aus der dt. Übersetzung)
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Kommentare
Andree Geissler schreibt am 31.05.07, 13:51
Action:*
Spannung:***
Effekte:**
Humor:***
Story:***
Musik:****
Gesamt:2,3
wini schreibt am 21.03.08, 14:40
so en andersch geile Film!^^
Dirtyharry schreibt am 06.05.08, 10:53
der film ist der burner das buch ist auch ganz okee
