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Verrückte Weihnachten
Christmas with the Kranks
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Regie
Joe Roth
Drehbuch
Chris Columbus
Produzenten
Chris Columbus, Michael Barnathan, Mark Radcliffe
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 99 min Land USA Kinostart 25.11.2004 DVD-Start 08.11.2005 Verleih Columbia TriStar |
Story
Ein Durchschnitts-Weihnachtsfest bei den Kranks: 6000$ ausgeben, gemeinsam mit der Nachbarschaft die Häuser schmücken und – ganz wichtig – Frosty, den Schneemann aufs Dach stellen – das ist Tradition! Doch dieses Jahr ist alles anders: Blair, die Tochter von Luther und Nora, ist das erste Weihnachtsfest nicht zuhause und prompt kommt Luther auf die grandiose Idee, Weihnachten ausfallen zu lassen und zehn Tage in die Karibik zu reisen. Gesagt, getan. Die Nachbarschaft ist dementsprechend sauer, das die Kranks keine Dekoration am Haus anbringen und nicht einmal die Spende für den Polizeikalender aufbringen wollen.
Endlich: Morgen soll es endlich soweit sein. Die Reise kann beginnen. Doch ein Anruf von Blair verändert alles. Überraschenderweise kommt sie nun doch nach Hause und sie darf unter keinen Umständen etwas von den Plänen ihrer Eltern erfahren. Und nun?
Schauspieler
Tim Allen, Jamie Lee Curtis, Dan Aykroyd, Erik Pe Sullivan, Cheech Marin, Jake Busey, M. Emmet Walsh, René Lavan, Julie Gonzales
Filmkritik von Thomas Ays
Was für ein Kitsch! Diese amerikanischen Fähnchen am Weihnachtsbaum! Muss so etwas denn wirklich sein? Kann eine solche Geschichte nicht ohne erhobenen Zeigefinger erzählt werden? „Wir haben uns jetzt alle lieb!“ – Jetzt! Gleich! Hier! – Furchtbar!
Neben dieser einfallslosen und bestenfalls belanglosen Geschichte ist „Verrückte Weihnachten“ auch nicht im Mindesten lustig oder unterhaltend. Die Dialoge sind schwach, die Darsteller zwar überzeugend, aber die Story? Muss man sich als Europäer wirklich so das Durchschnitts-Weihnachts-Fest in den USA vorstellen? „Wenn du nicht Frosty, den Schneemann auf dein Dach stellst, laufen wir aber alle Amok!“ Schrecklich. Da bleibt einem nur den Film als Satire zu sehen, die Machart wiederspricht dem aber konsequent.
Nach „Verrückte Weihnachten“ wünscht man sich nur eines: Man will Weihnachten überspringen und gleich Ostereier sammeln gehen - da bleiben einem zumindest solche Filme erspart!

