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Anna - Der Film
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Regie
Frank Strecker
Drehbuch
Justus Plaue
Produzent
Bernd Burgemeister
Genre Tanzfilm FSK 6 Filmlänge 90 min Land Deutschland, 1988 DVD-Start 07.10.2005 Verleih Kinowelt |
Story
Anna Pelzer steht kurz davor ihren Traum leben zu können. Valentine D’Arbanville lädt sie und ihren Tanzpartner David nach München in die Staatsoper zum Vortanzen ein, was für sich genommen schon ein enormer Erfolg ist. Vor Ort wird es dann jedoch noch besser. Der populäre Tanzgott George Mamoulian notiert Annas Namen, was einem Freifahrtschein nach New York gleichkommt. Was für ein Glück. Auch Annas Freund Rainer ist glücklich, wenn auch eifersüchtig auf die enge Zusammenarbeit zwischen Anna und David. Als ein schreckliches Unglück geschieht, scheint es jedoch aus zu sein mit dem Traum vom Ballett, denn Anna will nie wieder auf die Bühne...
Schauspieler
Silvia Seidel, Patrick Bach, Günther Maria Halmer, Jon Peterson, Ilse Neubauer, Eberhard Feik
Filmkritik von Thomas Ays
"Anna" gehört mit Sicherheit zu den absoluten Serienhighlights des deutschen Fernsehens. Enorm erfolgreich und massiv sympathisch erreichte diese Serie Millionen Fans, die wenig später selbst Ballett-Stunden nehmen sollten. Mit Silvia Seidel in vorderster Front haben die Macher aber auch einen überzeugenden Coup gelandet. Auch Patrick Bach als gelähmter Rainer ist nicht nur charmant, sondern auch sehr authentisch. Als dann 1988 nach der TV-Serie der Kinofilm folgte, war man sich in Fankreisen absolut einig: Das ist ein Muss für jeden „Anna“-Fan. So gesehen ist dieser Film sicher nicht am Publikum vorbeiproduziert worden, allerdings gehört er voll und ganz in die 80er Jahre und ist auch dort steckengeblieben. „Anna“ funktionierte nur in dieser für ihn passenden Zeit so richtig. Heute erinnern sich nur noch wenige an die sympathische TV-Serie und den anschließenden Film.
Spannend inszeniert und mit einigen dramatischen Ereignissen gespickt, ist „Anna – Der Film“ kurzweiliges und gut besetztes Tanz-Kino geworden – wenn auch absolut vorhersehbar und nicht sehr kreativ geraten. Die Fans hat es nicht gestört und so hat der Film sicherlich sein Publikum gefunden.
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Kommentare
Rudi schreibt am 26.03.08, 00:54
GROSSER GOTT, NEIN! Damit hat mich immer meine grosse Schwester gefoltert!!! Ich wusste ja gar nicht, dass sie diese unbefleckte Jungfrau-Parodie auch noch verfilmt haben!!! Spass bei Seite, wenn ich so die Bilder sehe, wird mir trotz dem ein wenig melancholisch zu Mute und ich kann ja schon nachvollziehen, dass nach der Ausstrahlung der ersten Serie Ballette-Tanzlehrerinnen plötzlich Hochkunjunktur hatten. Denn sie traf irgendwie mitten ins Zentrum des adoleszent weiblichen Verwirrklichungsideals. Darunter musste ich dann allerdings wie schon erwähnt schrecklich leiden, wegen meiner Schwester!

