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Red Planet
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Regie
Anthony Hoffman
Drehbuch
Chuck Pfarrer, Jonathan Lemkin
Produzenten
Mark Canton, Bruce Berman, Jorge Saralegui
Genre Science-Fiction FSK 12 Filmlänge 106 min Land USA Kinostart 01.03.2001 DVD-Start 13.09.2001 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Im Jahr 2050 steht die Menschheit auf der Erde vor dem klimatischen und ökologischen Aus. Der Untergang des blauen Planeten ist nicht mehr aufzuhalten. Die einzige Hoffnung ist ein Terraforming des Planeten Mars und die Umsiedlung dorthin. Ein Team wird losgeschickt, um die Kolonialisierung vorzubereiten, doch bereits beim Landeanflug gerät das Raumschiff in einen Sonnensturm. Die technische Ausrüstung und die Elektronik sind fast gänzlich defekt und auch die Bodenstation auf dem Mars ist zerstört. Bald zeigt sich, dass das Team nicht allein auf dem Planeten ist. Auch das Terraforming scheint nicht so funktioniert zu haben wie geplant.
Schauspieler
Val Kilmer, Carrie-Anne Moss, Tom Sizemore, Benjamin Bratt, Simon Baker, Terence Stamp, Jessica B. Morton, Caroline Bossi
Filmkritik von Melanie Frommholz
Der Film „Red Planet“ ist leider nicht der spannende und packende Science-Fiction-Action-Kracher, den man vermuten könnte, wenn man sich den Plot durchliest. Hier stimmt einfach ganz vieles gar nicht. Eine schlechte und langweilige Story, flache Charaktere und bedeutungslose Dialoge werfen die Frage auf, wer dieses Drehbuch für die Produktion freigegeben und auch noch das ursprünglich veranschlagte Budget von 70 Millionen Doller durchgewunken hat. Zwar ist die Optik des Streifens durchaus sehenswert und auch Roboter „Amee“ setzt in Sachen Action und Spannung zumindest kleine Ausrufezeichen, ansonsten sucht man aber lange und fast vergeblich nach Positivem. Kleine darstellerische Lichtblicke bei Val Kilmer als Robby Gallagher und Carrie-Ann Moss als Kate Bowman bleiben das einzige kleine „Highlight“ dieses „Mission to Mars“-Konkurrenzfilms. Allein die Auflösung der Frage, warum die Astronauten auf dem Mars atmen können ist so platt und einfallslos, das man an die Decke gehen könnte. Es wundert daher wenig, dass Regisseur Antony Hoffman, für den „Red Planet“ sein Debüt war, und Drehbuchautor Chuck Pfarrer im Anschluss an diesen Box Office Flop keine weiteren Projekte anvertraut bekamen.

