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Elizabeth
Elizabeth -The Virgin Queen
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Regie
Shekhar Kapur
Drehbuch
Michael Hirst
Produzenten
Alison Owen, Eric Fellner, Tim Bevan
Genre Historien-Drama FSK 12 Filmlänge 123 min Land USA Kinostart 29.10.1998 DVD-Start 03.02.2005 Blu-ray-Start 25.02.2010 Verleih Universal Pictures |
Story
England im Jahr 1554. König Henry VIII. ist seit sieben Jahren tot, das Land ist gespalten in Katholiken und Protestanten. Henrys älteste Tochter, Queen Mary I., ist eine fanatische Katholikin und todkrank. Da sie bisher kinderlos geblieben ist, befürchten die Engländer, ihre Halbschwester Elizabeth, eine überzeugte Protestantin, könne nach Marys Tod die Thronfolge antreten. Um das zu verhindern, wird sie zusammen mit Thomas Wyatt der Verrats und der Verschwörung bezichtigt und in den Tower von London geworfen. Doch dann stirbt Queen Mary I. und Elizabeth wird zur neuen Königin von England ernannt.
Doch der Widerstand ihrer Untertanen gegen die protestantische Königin ist groß, wird sie doch weiterhin als Ketzerin angesehen. Als Marie de Guise ihre Truppen in Schottland verstärkt, drängen Elizabeths Berater ihre Königin zum Krieg. Elizabeth willigt nach langem Zögern ein – und wird vernichtend geschlagen. Obwohl die Königin nur Robert Dudley, den Earl of Leicester liebt, muss sie erkennen, dass sie, um den Frieden mit Frankreich zu sichern, an eine Heirat aus diplomatischen Gründen denken muss…
Schauspieler
Cate Blanchett, Geoffrey Rush, Joseph Fiennes, Christopher Eccleston, Richard Attenborough, Fanny Ardant, Kathy Burke, Eric Cantona, James Frain, Emily Mortimer, Daniel Craig
Filmkritik von Stefanie Rufle
Dies ist die Geschichte der jungfräulichen Königin Elizabeth von England. Fünf Jahre nach ihrer Krönung ließ sie sich die Haare kurz schneiden und verkündete, dass sie nun zur Jungfrau geworden und mit England verheiratet sei. Eine historische Person von großer Faszination, um deren Leben sich zig Legenden ranken – und somit eine Paraderolle für Cate Blanchett! Die Charakterdarstellerin beeindruckt und berührt zutiefst mit ihrer Darstellung der lebenslustigen und sinnlichen Elizabeth, die schließlich zur verbitterten jungfräulichen Königin wird. Die Metamorphose dieser beeindruckenden Persönlichkeit transportiert Blanchett derart eindringlich, dass es förmlich unter die Haut geht – man kann einfach nicht anders, als von ihrer Schönheit und Anmut betört zu sein. Auch wenn die vielen anderen großartigen Darsteller wie Richard Attenborough, Joseph Fiennes, Geoffrey Rush und Christopher Eccleston eine überzeugende Leistung abgeben, verblassen sie doch alle neben der unglaublichen Präsenz von Cate Blanchett.
Natürlich bleibt nicht verborgen, dass dieser Film ganz klar Stellung bezieht und damit die historischen Nuancen außer Acht lässt. Die Katholiken stellen hier das klare Feindbild dar, während Elizabeth und der Protestantismus als der einzig wahre Weg für England dargestellt werden. Diese Schwarz-Weiß-Malerei und auch die Tatsache, dass geschichtliche Fakten nicht korrekt dargestellt sind, mag für historische bewanderte Zuschauer sicherlich ärgerlich sein, raubt „Elizabeth“ aber nichts von seiner Faszination. Opulente Ausstattung, bemerkenswerte Kostüme, die OSCAR prämierte Maske, absolut gekonnte Kameraarbeit und grandiose Musik vereinen sich mit einem beeindruckenden Schauspielerensemble zu einem stimmigen Gesamtkunstwerk.
Wissenswertes
Diese Filmreihe umfasst folgende Teile:
Elizabeth
Elizabeth - Das goldene Königreich

Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Film - Drama, Beste Regie
Gewonnene Golden Globes
Beste Schauspielerin - Drama (Cate Blanchett)
OSCAR-Nominierungen
Bester Film, Beste Hauptdarstellerin (Cate Blanchett), Beste Kamera, Beste Ausstattung, Beste Kostüme, Beste Musik
Gewonnene OSCARs
Beste Maske
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Kommentare
Dirk Jäckel schreibt am 05.02.07, 19:58
Die Kritik (v.a. das Fazit) ist an Naivität kaum zu überbieten (abgesehen von der nicht vorhandenen Orthographie). Hier wird ein mittelmäßiger historischer Action-Schinken, der natürlich schwarz/weiß malt (böse Katholiken, fortschrittliche Elizabeth), mit einer historischen Abhandlung verwechselt. Sonderbar.
