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Little Nikita
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Regie
Richard Benjamin
Drehbuch
Jeremy Thomas
Produzent
Harry Gittes
Genre Agentenfilm FSK 12 Filmlänge 96 min Land USA Kinostart 19.05.1988 DVD-Start 07.03.2006 Verleih Columbia TriStar |
Story
Die eigenen Eltern „Schläfer“ des russischen KGB? Jeffrey Grant kann nicht glauben, was FBI-Agent Roy Parmenter da erzählt. Dieser hatte aufgrund Jeffreys Bewerbung für die Air Force- Akademie eine Routineüberprüfung der amerikanischen Vorzeigefamilie gemacht und war dabei auf dieses pikante Details gestoßen. Kaum hat sich der FBI-Agent durchgerungen, dem Jungen die Wahrheit zu sagen, sind die beiden auch schon mittendrin im Spionageverwirrspiel des Kalten Krieges, denn nach über 20 Jahren werden Richard Grant und seine Frau Elisabeth von dem KGB-Mann Konstantin Karpov kontaktiert, um eine Geldübergabe an einen abtrünnigen Mörder namens Scuba zu organisieren…
Schauspieler
Sidney Poitier, River Phoenix, Richard Jenkins, Caroline Kava, Richard Bradford, Richard Lynch, Loretta Devine, Lucy Deakins, Jerry Hardin, Albert Fortell, Robert Madrid, Ronald Guttman, Jacob Vargas, Roberto Jiménez, Chez Lister
Filmkritik von Melanie Frommholz
1988, zur Hochzeit des Kalten Kriegs, standen Agentengeschichten hoch im Kurs. Insbesondere das Spionagegeplänkel zwischen dem Ostblock und dem Westen bot reichlich Stoff für spannende und actiongeladene Storys. Das dachten sich auch die beiden Drehbuchautoren Bo Goldman und John Hill als sie aus einer Storyidee von Tom Musca und Terry Schwartz die Grundlage für den Agententhriller „Little Nikita“ schmiedeten. Dass aus der Geschichte nicht der absolute Kracher wurde, liegt dann auch weniger an dem ursprünglichen Plot oder der routinierten Umsetzung von Regisseur Richard Benjamin sondern an dem Versuch das Drehbuch so auszurichten, dass sich nicht nur ein erwachsenes Publikum angesprochen fühlt, sondern auch die Teenager. Zwischen Drama und Thriller orientiert sich die Handlung an nur bekannten Stereotypen des Kalten Krieg-Szenarios und bietet darüber hinaus weg Innovatives oder Originelles. Streckenweise kommt die Story daher wenig frisch und recht zähen daher. Mehr als ein durchschnittlicher Eindruck ist da nicht drin.
Das Konzept einen generationsübergreifenden Thriller zu produzieren schlägt sich auch in der Besetzung nieder. Für die älteren Semester gibt es OSCAR Preisträger Sidney Poitier und die jugendliche Zielgruppe sollte Nachwuchshoffnung River Phoenix in die Kinosäle locken. Beide Darsteller sind hier mit guten Leistungen zu sehen.
