Quatermain 2 - Auf der Suche nach der geheimnisvollen Stadt

Allan Quatrermain and the Lost City of Gold

Filmplakat Quatermain 2 - Auf der Suche nach der geheimnisvollen Stadt
Regie Gary Nelson  Drehbuch Gene Quintano  Produzenten Menahem Golan, Yoram Globus 
Genre Abenteuer  FSK 12  Filmlänge 99 min
Land USA  Kinostart 18.12.1986  DVD-Start 17.02.2004  Verleih Scotia

Story

Endlich heiraten! Jesse Huston hat bereits alles für ihre Traumhochzeit mit Allen Quatermain in Amerika arrangiert. Der Abenteurer ist von der Vorstellung als gelackter Bräutigam der Verwandtschaft vorgeführt zu werden jedoch wenig begeistert. Da kommt die Meldung über seinen verschollenen Bruder gerade recht. Dieser soll in Afrika, auf der Suche nach dem "weißen Stamm“, spurlos verschwunden sein. Klar, dass der große Bruder Quatermain da zur Hilfe eilen muss…

Schauspieler

Quatermain 2 - Auf der Suche nach der geheimnisvollen Stadt Richard Chamberlain, Sharon Stone, James Earl Jones, Henry Silva, Robert Donner, Doghmi Larbi, Aileen Marson, Cassandra Peterson, Martin Rabbett, Rory Kilalea, Alex Heyns, Themsi Times, Philip Boucher, Stuart Goakes, Fidelis Cheza

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 2 von 5 Ms Quatermain 2 - Auf der Suche nach der geheimnisvollen Stadt Ein Jahr nach dem der „Indiana Jones“-Abklatsch „Quatermain - Auf der Suche nach dem Schatz der Könige“ in den Kinos lief, konnten es die Produzenten Yoram Globus und Menahem Golan nicht lassen und eine Fortsetzung auf den Markt werfen. Vom ursprünglichen Drehbuchgespann blieb nur Gene Quintano, der wieder eine Romanvorlage von H. Rider Haggard adaptierte. Auf dem Regiestuhl nahm Gary Nelson Platz, der bis dato eher Projekte für das Fernsehen realisiert hatte. War Teil eins noch ein solider Versuch die „Indiana Jones“-Idee zu kopieren, fällt die Fortsetzung klar in die Kategorie „Zweite Teile, die die Welt nicht braucht“. Erneut sind Richard Chamberlain und Sharon Stone in den Hauptrollen zu sehen und wahrscheinlich werden auch nur deren hartgesottene Fans den Film sehen wollen. Die Story ist flach und einfallslos, was sie durch einen mystischen Einschlag auszugleichen sucht, was aber größtenteils gehörig danebengeht. Auch die mäßige Action und die billigen Effekte locken hier niemanden hinter dem Ofen hervor. Die enttäuschenden Leistungen gehen bei den Schauspielern weiter. Während Chamberlain noch ganz annehmbar agiert, räumte Sharon Stone für ihre Darstellung zu Recht eine Nominierung als schlechteste Schauspielerin beim Anti-OSCAR der „Goldenen Himbeere“ ab. Auch die Darstellung seitens der Nebendarsteller ist nicht weiter erwähnenswert. James Earl Jones soll später gesagt haben, er habe den Film nur wegen des Geldes gemacht. So viel zum Thema Motivation.