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Ray
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Regie
Taylor Hackford
Drehbuch
Jimmy White, Bob Eisele
Produzenten
Howard Baldwin, Karen Baldwin, Stuart Benjamin, Taylor Hackford
Genre Biopic FSK 12 Filmlänge 152 min Land USA Kinostart 06.01.2005 DVD-Start 09.06.2005 Verleih United International Pictures |
Story
Im Alter von sieben erblindet und von der Mutter in jungen Jahren auf eine spezielle Blindenschule geschickt, muss der kleine Ray Charles Robinson schon früh lernen auf eigenen Beinen zu stehen. „Lass dich nie zum Krüppel machen!“ Dieser Satz seiner Mutter prägt Ray und seine Einstellung zum Leben nachhaltig. Selbstbewusst wählt er seinen Weg. Und der heißt Musik. Ohne Wenn und Aber verfolgt er diesen, schafft schließlich den Durchbruch und erhält einen Plattenvertrag bei Atlanic Records. Doch der Aufstieg vom einfachen schwarzen Dorfjungen aus Georgia zum gefeierten Bühnenstar bleibt nicht ohne Schattenseiten. Er geht einher mit einer zunehmende Heroinabhängigkeit. Selbst Frau und Kinder halten ihn nicht vom Drogenkonsum ab. Auch mit der körperlichen Treue hält es Ray Charles eher freizügig. Pianist, Sänger, Songwriter, trotz aller Eskapaden bleibt Ray Charles ein einzigartiger Musiker; dessen Musik ihn über alle Rassengrenzen hinweg zu einem umjubelten Weltstar werden lässt.
Schauspieler
Jamie Foxx, Kerry Washington, Clifton Powell, Harry Lennix, Terrence Howard, Larenz Tate, Richard Schiff, Bokeem Woodbine, Aunjanue Ellis, Sharon Warren, Regina King
Filmkritik von Melanie Frommholz
Wow, was für ein Film! Und was für ein Leben. Die Geschichte von Ray Charles Robinson bietet wirklich alles: Sie ist interessant, kurzweilig, bewegend und tragisch. Aber besonders ist sie Musik. Genau die richtige Mischung eben, um eine Kinoverfilmung daraus zu machen. Auch die jahrelange Heroinsucht des Musikers wird nicht beschönigt. Ray Charles hatte es so gewollt. Ebenso wie er den Hauptdarsteller Jamie Foxx mit ausgesucht hat. Eine mehr als gute Wahl. Foxx spielt Ray Charles nicht nur, er IST Ray Charles. Nicht umsonst hat Jamie Foxx für diese Rolle einen Golden Globe und den Oscar als bester Hauptdarsteller mit nach Hause genommen. Letztlich ist es aber dann doch wieder die unvergleichliche Musik, diese ganz eigene Mischung aus Gospel und R ’n’ B, die den Film zu einem Erlebnis macht. Ein schweigendes Kinopublikum, welches noch den gesamten Abspann sitzen bleibt, um sich die Musik bis zu Ende anzuhören, spricht für sich. Ray Charles starb 2004 im Alter von 74 Jahren.
Bewertungen
| Melanie Frommholz | ![]() |
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Film - Musical or Comedy
Gewonnene Golden Globes
Bester Schauspieler - Musical or Comedy (Jamie Foxx)
OSCAR-Nominierungen
Bester Film, Beste Regie, Bester Schnitt, Beste Kostüme
Gewonnene OSCARs
Bester Hauptdarsteller (Jamie Foxx), Bester Ton-Mix
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