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Im Feuer
Ladder 49
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Regie
Jay Russell
Drehbuch
Lewis Colick
Produzent
Casey Silver
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 115 min Land USA Kinostart 03.02.2005 DVD-Start 23.06.2005 Verleih Buena Vista International |
Story
Feuerwehrmann Jack Morrison ist in Schwierigkeiten. Sehr großen, heißen Schwierigkeiten, um genau zu sein. Im elften Stock eines brennenden Hochhauses verschüttet, bleibt ihm nichts anderen übrig, als tatenlos auf die Rettung durch seine Kollegen zu warten. Der festen Überzeugung das Gebäude nicht mehr lebend zu verlassen, taucht er ab in seine Erinnerungen, erlebt erneut seinen ersten Tag auf der Wache, schließt seine geliebte Ehefrau Linda in die Arme, denkt an seine zwei Kinder, durchlebt frühere schwierige Einsätze. Gleichzeitig versuchen seine Kollegen draußen alles, um Jack aus dem Flammeninferno doch noch lebend zu bergen. Ein Wettlauf mit der Zeit, bei dem die Minuten den Helfern unaufhaltsam durch die Finger rinnen…
Schauspieler
Joaquin Phoenix, John Travolta, Robert Patrick, Jacinda Barrett, Morris Chestnut, Billy Burke, Balthazar Getty, Tim Guinee, Kevin Chapman, Jay Hernandez, Kevin Daniels, Steve Maye, Robert Lewis
Filmkritik von Melanie Frommholz
Das Drama "Im Feuer“ hätte durchaus das Zeug zum absolut unerträglich theatralischen Rührstück gehabt. Doch Drehbuchautor Lewis Colick hatte sein männliches Zielpublikum fest im Blick und lieferte stattdessen eine solide Story über einen Lebensretter und seinen täglichen Balanceakt zwischen Adrenalin und Langeweile auf einer Feuerwache. Das ist streckenweise unspektakulär und auch zu durchschnittlich, um besonders zu sein. Dank einem sehr überzeugenden Joaquin Phoenix ist es aber auch die bewegend Geschichte eines Feuerwehrmannes geworden, der seinen Job liebt. Phoenix verkörpert Jack Morrison als lebensechten Menschen mit Ecken und Kanten und nicht als klischeebeladenes Idealbildnis. Nicht heroische Rettungsaktionen stehen im Mittelpunkt, sondern der ganz normale, harte Alltag auf der Feuerwache und die Ängste der daheim wartenden Familien. Gegen Ende hält Regisseur Jay Russell seine pathosfreie Linie dann aber nicht konsequent durch und so wird der Schluss seines Films doch sehr rührselig. Wenn man bedenkt, wie die Feuerwehr in den USA nach dem 11. September 2001 glorifiziert wurde, hat Jay Russell sich insgesamt jedoch gut gehalten.
