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Zwielicht
Primal Fear
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Regie
Gregory Hoblit
Drehbuch
Steve Shagan, Ann Biderman
Produzent
Gary Lucchesi
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 130 min Land USA Kinostart 20.06.1996 DVD-Start 05.07.2001 Verleih United International Pictures |
Story
Anwalt Martin Vail ist einer der Besten seines Fachs. „Die Wahrheit ist das, was ich die Geschworenen glauben lasse, dass sie ist.“ Mit dieser Maxime ging Martin bisher gut durchs Leben und boxte auch die nicht ganz so unschuldigen Mandanten raus. Als der 19jährige Messdiener Aaron in Verdacht gerät den Erzbischof von Chicago grausam ermordet zu haben, schnappt sich Martin den Fall. Eine echte Herausforderung für den Staranwalt, die er sich nicht entgehen lassen will und für die er auch auf sein Honorar verzichtet. Für die Staatsanwaltschaft scheint der Fall klar: Aaron wurde blutverschmiert nahe des Tatortes geschnappt und auch seine Fußabdrücke werden rund um die Leiche gefunden. Trotz der erdrückenden Beweise gegen ihn, beteuert der schüchterne Messdiener seine Unschuld. Und Martin Vail glaubt ihm. Vielleicht zum ersten Mal in seiner Karriere ist er von der Unschuld seines Mandanten überzeugt. Doch dann taucht ein mysteriöses Videoband auf und auch Aaron scheint vor seinem Anwalt etwas zu verbergen. Martin kommen Zweifel: Ist sein Mandant tatsächlich das unschuldige Opfer?
Schauspieler
Richard Gere, Edward Norton, Laura Linney, John Mahoney, Alfre Woodard, Frances McDormand, André Braugher, John Mahoney, Terry O'Quinn, Steven Bauer, Joe Spano, Tony Plana, Stanley Anderson, Maura Tierney
Filmkritik von Melanie Frommholz
William Diehl schrieb den Roman, aus dem Steve Shagan und Ann Biderman ein absolut packendes und nervenaufreibendes Drehbuch machten. Regisseur Gregory Hoblit, der hier sein Kinodebüt gab und bislang nur Fernsehprojekte inszenierte, beweist zudem eine sichere Hand bei der Inszenierung für spannende Momente und eine geschickte Zuspitzung der Ereignisse. Das Timing für solche Stoffe hat Hoblit als Regisseur von Serien wie „New York Cops - NYPD Blue“ oder als Mit-Produzent von „L.A. Law“ bereits erfolgreich mehrfach geprobt. So hatte „Zwielicht“ hinter der Kamera bereits die besten Startchancen. Auch der Cast ist namhaft und bietet neben Richard Gere und Edward Norton Charaktermimen wie Laura Linney oder Frances McDormand. Ehrlicherweise muss man jedoch sagen, dass hier ein guter Richard Gere als Staranwalt von einem Messdiener Edward Norton an die Wand gespielt wird. Nicht umsonst wurde der Schauspieler für sein Filmdebüt mit einem Golden Globe ausgezeichnet und erhielt auch eine OSCAR-Nominierung als bester Nebendarsteller. Seine Darstellung des Aaron sorgt für Gänsehaut und gibt dem Film die Würze. Bis zum Schluss ist nicht klar, welches Spiel er spielt. Die tatsächliche Auflösung hat man dann aber doch nicht auf der Rechnung gehabt. Gerade dieser Aspekt sorgt bei diesem Justizthriller für Spannung bis zur letzten Minute.
