White Noise - Schreie aus dem Jenseits

White Noise

Filmplakat White Noise - Schreie aus dem Jenseits
Regie Geoffrey Sax  Drehbuch Niall Johnson  Produzenten Paul Brooks, Shawn Williamson 
Genre Horror  FSK 16  Filmlänge 98 min
Land USA, Großbritannien, Kanada  Kinostart 24.02.2005  DVD-Start 08.09.2005  Verleih United International Pictures

Story

Der Architekt Jonathan Rivers hatte in der Vergangenheit nie viel übrig für paranormale Phänomene. Erst als nach dem mysteriösen Tod seiner Ehefrau der Sonderling Raymond behauptet, er könne mit ihr mittels Video- und Tonbandmitschnitten des Rauschens im Radio oder Fernsehens Kontakt aufnehmen, beginnt er sich damit zu beschäftigen. Die Möglichkeit seine geliebte Frau noch einmal zu sprechen wird zu einer fixen Idee. Und so merkt Jonathan Rivers zunächst nicht, dass er mit seinen Bemühungen nicht nur freundlich gesinnte Wesen kontaktiert…

Schauspieler

White Noise - Schreie aus dem Jenseits Michael Keaton, Deborah Kara Unger, Chandra West, Ian McNeice, Amber Rothwell, Sarah Strange, Nicholas Elia, Mike Dopud, Suzanne Ristic, Keegan Connor Tracy

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 3 von 5 Ms White Noise - Schreie aus dem Jenseits Das mysteriöse Rauschen aus dem Radio oder Fernseher als Portal für Wesen aus dem Jenseits – Dieses altbekannte Horrorklischee greift der Drehbuchautor Niall Johnson in seiner dritten Arbeit „White Noise – Schreie aus dem Jenseits“ durchaus innovativ für sich auf. Über weite Strecken ist ihm eine gute Geschichte gelungen, die der Fernsehregisseur Geoffrey Sax mit kleinen, aber feinen Schockmomenten, guter Schnitt- und Kameraarbeit zu einer spannenden und auch zum Thema passenden, düsteren Handlung verbindet. Gerade in der ersten Hälfte kann „White Noise – Schreie aus dem Jenseits“ überzeugen, weil der Film es schafft das Grauen auf leisen Sohlen zu den Zuschauern zu tragen. Der positive Eindruck bricht jedoch gegen Ende jäh ein. Das Gespann aus Geoffrey Sax und Niall Johnson setzt plötzlich nur noch auf müde, altbekannte Klischees und oft bemühte Standards. Sie verspielen so die mühevoll aufgebaute Spannung und die Effekte einer gruseligen Atmosphäre verpuffen am Ende mehr, als das sie zünden. Auf der Zielgeraden vergibt „White Noise – Schreie aus dem Jenseits“ damit ein sehenswertes Gesamtergebnis. Schön ist es allerdingt „Batman“ Micheal Keaton nach längerer Leinwand-Abstinenz wieder im Kino zu sehen. An seiner Seite spielt Deborah Kara Unger, die mit „Highlander III - Die Legende“ bekannt wurde.



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