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Robots
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Regie
Chris Wedge
Drehbuch
Lowell Ganz, Babaloo Mandel
Produzenten
Jerry Davis, John C. Donkin, William Joyce
Genre Animation FSK 0 Filmlänge 91 min Land USA Kinostart 17.03.2005 DVD-Start 22.09.2005 Blu-ray-Start 06.06.2010 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Der junge, talentierte Roboterjunge Rodney Copperbottom hat einen Traum: Raus aus der Kleinstadt, rein nach ROBOT-CITY, um sein Hobby zum Beruf zu machen: Erfinder werden. Unterstützt von seinem Vater, einem armen Tellerwäscher, macht sich der Junge auf in die Großstadt. Dort angekommen erwartet ihn ein Abenteuer, auf das er nicht vorbereitet war. Doch glücklicherweise stehen ihm neue Freunde zur Seite, die ihn tatkräftig unterstützen...
Schauspieler
Synchronsprecher (englisches Original):, Ewan McGregor, Halle Berry, Mel Brooks, Drew Carey, Stanley Tucci, Jennifer Coolidge, Greg Kinnear, Dianne Wiest, Paul Giamatti, Synchronsprecher:, Michael Herbig, Sarah Connor, Oliver Kalkofe, Hans Werner Olm, Bernhard "Ben" Blümel, Wolfgang Völz
Filmkritik von Thomas Ays
Eins vorweg: Schraubt eure Erwartungen runter, und das auf ein Normalmaß, denn ein Brüller, wie sein Vorgänger, der animierte 20th Century Fox – Klassiker „Ice Age“, ist "Robots" sicher nicht. Im Gegenteil: Dieser zweifellos grandios animierte Streifen kann sich zwischen Kinderfilm (dafür zu derb) und einem Film für über 18jährige (dafür viel zu unlustig) einfach nicht entscheiden, womit einmal mehr bewiesen wäre: Die wahren Helden des animierten Films sitzen immer noch bei PIXAR („Findet Nemo“, „Die Unglaublichen“).
Auch die Charaktere bleiben blass: Einzig Bully Herbigs Figur ist gut beleuchtet und besitzt auch einige gute und wirklich auch witzige Szenen im Film. Alle anderen haben schlicht keinen Charme, ob einer nun von „Ben“ oder ein anderer Charakter von „Sarah Conner“ gesprochen wird, spielt absolut keine Rolle (zumal man sie sowieso nicht erkennt und keiner eine besonders tolle Sprechweise oder Stimme besitzt, die nennenswert wäre – abgesehen von Bully natürlich – er macht seinen Job wie immer sensationell!)
Bitte nicht falsch verstehen: „Robots“ besitzt durchaus witzige Szenen, aber a) fehlt dem Film der Charme von „Shrek“, b) der Witz von „Die Unglaublichen“ und c) die Ausgereiftheit von „Findet Nemo“. Aus diesem Streifen hätte durchaus was werden können, hätte man nicht dauernd den moralischen Zeigefinger erhoben und mit der Holzhammer-Methode versucht, Gefühle zu transportieren.
Insgesamt gesehen ist "Robots" fürs Nachmittagsprogramm oder jene Sorte Kinogänger bestens geeignet, die nichts erwarten. Alle anderen können sich auf "Ice Age 2" freuen, der 2006 bei uns in den Kinos startet.

