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Robin Hood - Helden in Strumpfhosen
Robin Hood - Men in Tights
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Regie
Mel Brooks
Drehbuch
Mel Brooks, J. David Shapiro, Evan Chandler
Produzent
Mel Brooks
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 102 min Land USA Kinostart 09.12.1993 DVD-Start 05.11.2000 Verleih Columbia TriStar |
Story
Robin von Loxley kämpfte an der Seite König Richards bei den Kreuzzügen, als er gefangen genommen wird. Mit Hilfe eines morgenländischen Fürsten kann er jedoch fliehen, muss aber im Gegenzug auf dessen Sohn Hatschi aufpassen, der einige Zeit in England verbringt. Als Robin zurück nach Endland kommt, hat sich Prinz John, der Bruder König Richards, zum Alleinherrscher von England aufgeschwungen und unterdrückt das Volk. Hinzu kommt, dass Robins Schloss gepfändet wird und erfahren muss, dass seine ganze Familie verstorben ist. Hatschi und Robin beschließen, gegen John vorzugehen und suchen in ganz England nach verbündeten Dorfbewohnern, mit deren Hilfe sie Prinz John stürzen können. Prinz John erfährt allerdings von Robins Plänen und lässt einen Killer engagieren, der Robin bei einem Bogenschützenwettbewerb umbringen soll. Als Lady Marian, die schon seit der ersten Begegnung in Robin verliebt ist, von diesen Machenschaften erfährt, reitet sie los um Robin zu warnen…
Schauspieler
Mel Brooks, Cary Elwes, Richard Lewis, Roger Rees, Amy Yasbeck, David Chappelle, Mark Blankfield, Tracey Ullmann, Eric Allan Kramer, Megan Cavanagh, Dom DeLuise, Dick van Patten, Patrick Stewart
Filmkritik von Sascha Koch
Mel Brooks ist ja nun mal für seine extrem sinnfreien bisweilen aber durchaus amüsanten Filme bekannt. Genau so gestaltete sich auch „Robin Hood – Helden in Strumpfhose“. Im Stil der „Police Academy“ oder ähnlichen Komödien veranstaltet Brooks hier einen Klamauk, der von Aneinanderreihungen mal mehr, mal weniger witziger Gags lebt.
Intelligenter oder gar charmanter Humor ist hier offensichtlich fehl am Platz, was letztendlich dafür sorgt, dass sich diese „Robin Hood“-Parodie nicht über den Durchschnitt heben kann.
Für manche mag dieser Mel Brooks Streifen ein großer Spaß, den meisten wird er aber wohl schlichtweg zu doof sein. Und diese Einstellung ist auf jeden Fall nicht ungerechtfertigt. Platter Humor zum Hirn abschalten und manchmal auch zum Kopf schütteln. Da haben wir von Brooks schon manch bessere Produktion gesehen. Als Trost zünden zumindest zeitweise einige Gags, mehr wird es aber leider nicht.
Wissenswertes
Zum Ende des Filmes ist „Star Trek“-Legende Sir Patrick Stewart in einer Nebenrolle zu sehen.
Der Mythos von Robin Hood wurde bereits mehrfach für die Leinwand umgesetzt. Bei der folgenden Aufzählung handelt es sich lediglich um eine Auswahl:
1938: Robin Hood, König der Vagabunden
1974: Walt Disneys Robin Hood
1976: Robin und Marian
1991: Robin Hood - König der Diebe
1991: Robin Hood - Ein Leben für Richard Löwenherz
1993: Robin Hood - Helden in Strumpfhosen
2010: Robin Hood
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