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Reine Chefsache
In Good Company
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Regie
Paul Weitz
Drehbuch
Paul Weitz
Produzenten
Chris Weitz, Paul Weitz
Genre Tragik-Komödie FSK 0 Filmlänge 110 min Land USA Kinostart 24.03.2005 Verleih Tobis |
Story
Dan Forman ist seit 20 Jahren erfolgreicher Chef der Anzeigenabteilung von Amerikas größter Sportzeitschrift „Sports America“. Als das Blatt den Besitzer wechselt, weht jedoch bald ein anderer Wind. Dan wird als „zu alt“ klassifiziert und bekommt mit dem 26- jährigen Carter einen jungen Schnösel als Chef vor die Nase gesetzt. Dieser hat zwar keinen blassen Schimmer vom Mediengeschäft, gilt bei den neuen Bossen aber als dynamisch und erfolgshungrig. Er soll aufräumen mit den „Dinos“ in der Abteilung und neue Kunden an Land ziehen. Wider Erwarten ist Carter Dan sympathisch und da er eine Familie ernähren muss und auch das Haus noch nicht abgezahlt ist, beschließt der „Dino“ sich zunächst mit der unbequemen Situation zu arrangieren.
Schauspieler
Dennis Quaid, Topher Grace, Scarlett Johansson, Marg Helgenberger, David Paymer, Clark Gregg, Philip Baker Hall, Selma Blair, Frankie Faison, Ty Burrell, Kevin Chapman, Amy Aquino, Zena Grey
Filmkritik von Melanie Frommholz
Alt gegen jung. Erfahrung gegen unkonventionelle Ideen. Dennis Quaid gegen Topher Grace. „Reine Chefsache“ ist wirklich ein mehr als gelungener Beitrag zum Thema Generationenkonflikt. Der Film hebt sich nicht unbedingt durch die Story von der Masse ab, die ist gut, wenn auch nicht neu. Der Film besticht durch seine zwei mehr als überzeugenden Hauptdarsteller, die einfach gut harmonieren. Mit trockenem Wortwitz und ohne die üblichen Klischees führt der Streifen dem Zuschauer die manchmal doch wahnwitzigen Auswüchse des Jugendwahnes vor Augen und enttarnen so manches hohle, jugendliche Managergeschwätz à la „Wir müssen Synergieeffekte nutzen…“. Tatsächlich würde man sich auch in der Realität etwas mehr Menschlichkeit in den Manageretagen wünschen.

