Lebe lieber ungewöhnlich

A Life Less Ordinary

Filmplakat Lebe lieber ungewöhnlich
Regie Danny Boyle  Drehbuch John Hodge  Produzent Andrew Macdonald 
Genre Komödie  FSK 16  Filmlänge 103 min
Land USA  Kinostart 22.01.1998  DVD-Start 04.10.2007  Verleih Polygram

Story

Die Arbeitsstelle von Putzmann Robert wird kurzerhand und überraschenderweise von einem Roboter ersetzt, weshalb der junge Amerikaner nun ohne Arbeit dasteht. Robert ist von dieser Maßnahme selbstverständlich alles andere als begeistert und kidnappt, ohne groß darüber nachzudenken, Celine, die hübsche und aufgeweckte Tochter seines ehemaligen Chefs. Diese verhält sich allerdings nicht wie eine Geisel sich normalerweise verhalten sollte, sondern nimmt die Zügel ihrer Entführung selbst in die Hand und hilft dem doch sehr hilf- und planlos wirkenden Robert bei ihrer Entführung. Celine sieht das Ganze nämlich als gute Chance ihrem Vater mal so richtig auf den Zahn zu fühlen: Liebt er seine Tochter überhaupt und ist er dazu bereit für sie das geforderte Lösegeld zu bezahlen?

Schauspieler

Lebe lieber ungewöhnlich Ewan McGregor, Cameron Diaz, Ian Holm, Holly Hunter, Delroy Lindo, Dan Hedaya, Judith Ivey, Stanley Tucci

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 3 von 5 Ms Lebe lieber ungewöhnlich In „Lebe lieber ungewöhnlich“ sahen wir unsere hübsche und liebgewonnen Cameron Diaz 1998 von einer ihr bis dahin ganz untypischen Seite. Noch am Anfang ihrer Karriere stehend, übernimmt sie in der Komödie die Rolle eines kleinen, verwöhnten Miststücks, dem es anfänglich nur um das gute Geld zu gehen scheint und die ihre Ziele ohne Skrupel verfolgt. Die Darstellung der Celine steht Cameron Diaz derart gut, dass es weiter kaum verwundert, dass der Hollywoodstar heute mir derartigen Rollen ihre größten Erfolge feiert. Aber auch Holly Hunter, die in „Lebe lieber ungewöhnlich“ als Liebesbote der beiden Hauptdarsteller agiert, bringt guten Schwung in die leichte Komödie.

Das Drehbuch ist hingegen nicht durchweg überzeugend. Während die Darsteller zu Hochform auflaufen, werden sie immer wieder durch die manchmal doch etwas unrealistisch erscheinende Drehbuchgestaltung ausgebremst. John Hodge übertreibt es zuweilen ein wenig mit den turbulenten Ereignissen innerhalb seiner Komödie, was den Gesamteindruck von Danny Boyles „Lebe lieber ungewöhnlich“ ein wenig trübt. Letztlich mausert sich die Produktion dennoch zu einem netten und vor allem kurzweiligen Unterhaltungsfilm, der vor allem wegen Cameron Diaz einen ziemlichen Spaß macht, der ansonsten jedoch im breiten Angebot an ähnlichen Hollywoodkomödien untergeht.



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