Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 16.2.
- Der Ruf der Wale
- 16.2.
- Extrem laut und unglaublich...
- 16.2.
- Gefährten
- 16.2.
- Yoko
- 23.2.
- Ghost Rider: Spirit of Ven...
- 23.2.
- Glück
- 23.2.
- In the Land of Blood and...
- 23.2.
- Safe House
- 23.2.
- Young Adult
- Zu den Kinostarts
Moviesection.de unterstützt PETA
Lebe lieber ungewöhnlich
A Life Less Ordinary
|
Regie
Danny Boyle
Drehbuch
John Hodge
Produzent
Andrew Macdonald
Genre Komödie FSK 16 Filmlänge 103 min Land USA Kinostart 22.01.1998 DVD-Start 04.10.2007 Verleih Polygram |
Story
Die Arbeitsstelle von Putzmann Robert wird kurzerhand und überraschenderweise von einem Roboter ersetzt, weshalb der junge Amerikaner nun ohne Arbeit dasteht. Robert ist von dieser Maßnahme selbstverständlich alles andere als begeistert und kidnappt, ohne groß darüber nachzudenken, Celine, die hübsche und aufgeweckte Tochter seines ehemaligen Chefs. Diese verhält sich allerdings nicht wie eine Geisel sich normalerweise verhalten sollte, sondern nimmt die Zügel ihrer Entführung selbst in die Hand und hilft dem doch sehr hilf- und planlos wirkenden Robert bei ihrer Entführung. Celine sieht das Ganze nämlich als gute Chance ihrem Vater mal so richtig auf den Zahn zu fühlen: Liebt er seine Tochter überhaupt und ist er dazu bereit für sie das geforderte Lösegeld zu bezahlen?
Schauspieler
Ewan McGregor, Cameron Diaz, Ian Holm, Holly Hunter, Delroy Lindo, Dan Hedaya, Judith Ivey, Stanley Tucci
Filmkritik von Kathrin Lang
In „Lebe lieber ungewöhnlich“ sahen wir unsere hübsche und liebgewonnen Cameron Diaz 1998 von einer ihr bis dahin ganz untypischen Seite. Noch am Anfang ihrer Karriere stehend, übernimmt sie in der Komödie die Rolle eines kleinen, verwöhnten Miststücks, dem es anfänglich nur um das gute Geld zu gehen scheint und die ihre Ziele ohne Skrupel verfolgt. Die Darstellung der Celine steht Cameron Diaz derart gut, dass es weiter kaum verwundert, dass der Hollywoodstar heute mir derartigen Rollen ihre größten Erfolge feiert. Aber auch Holly Hunter, die in „Lebe lieber ungewöhnlich“ als Liebesbote der beiden Hauptdarsteller agiert, bringt guten Schwung in die leichte Komödie.
Das Drehbuch ist hingegen nicht durchweg überzeugend. Während die Darsteller zu Hochform auflaufen, werden sie immer wieder durch die manchmal doch etwas unrealistisch erscheinende Drehbuchgestaltung ausgebremst. John Hodge übertreibt es zuweilen ein wenig mit den turbulenten Ereignissen innerhalb seiner Komödie, was den Gesamteindruck von Danny Boyles „Lebe lieber ungewöhnlich“ ein wenig trübt. Letztlich mausert sich die Produktion dennoch zu einem netten und vor allem kurzweiligen Unterhaltungsfilm, der vor allem wegen Cameron Diaz einen ziemlichen Spaß macht, der ansonsten jedoch im breiten Angebot an ähnlichen Hollywoodkomödien untergeht.
