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Sams im Glück
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Regie
Peter Gersina
Drehbuch
Paul Maar, Ulrich Limmer
Produzent
Ulrich Limmer
Genre Kinderfilm FSK 0 Filmlänge 103 min Land Deutschland Kinostart 29.03.2012 Verleih Universum Film |
Story
Es könnte alles so schön sein, wenn da nicht die seltsame Tatsache wäre, dass man selbst zu einem Sams wird, wenn man über zehn Jahre ein Sams bei sich beherbergt. Und so geht es Herr und Frau Taschenbier im zehnten Jahr mit ihrem Sams nun ordentlich an den Kragen. Vor allem Vater Taschenbier bekommt bei der langsamen Wandlung ordentliche Probleme: nicht nur, dass er nun wahnsinnig gefräßig ist, seine Schmerzgrenze liegt plötzlich in alle Richtungen derart niedrig, dass er seinen Chef und vielleicht baldigen Teilhaber am eigenen Unternehmen ordentlich verärgert und kurze Zeit später sogar im Gefängnis landet, weil er es mit der Polizei zu bunt getrieben hat. Obwohl das Sams zu Beginn große Freude mit der Wandlung von Papa Taschenbier hat, wird schnell klar, dass es so nicht weitergehen kann. Die Wandlung muss gestoppt werden – doch wie?
Schauspieler
Ulrich Noethen, Christine Urspruch, Aglaia Szyszkowitz, Eva Mattes, Armin Rohde, August Zirner, Anna Thalbach, Anna Böttcher, Gustav-Peter Wöhler
Filmkritik von Kathrin Lang
Mit „Sams im Glück“ kommt der mittlerweile nun dritte Film rund um das quirlige Wesen mit Wunschpunkten auf unsere Leinwände. Bekannt wurde das Sams ursprünglich durch die mittlerweile siebenteilige Kinderbuchreihe von Paul Maar, die in Deutschland große Erfolge feierte. Der Autor selbst schrieb auch bei allen Kinoverfilmungen am Drehbuch mit, was einer der Gründe dafür sein könnte, dass bislang alle Filme rund um das Sams und die Familie Taschenbier ein Erfolg wurden. Da steht auch der neuste Streich „Sams im Glück“ nicht hinten an: der dritten Verfilmung gelingt es ebenfalls vorbildlich den unvergleichlichen Charme der Kinderbücher hervorzubringen und an seinen Höhepunkten sogar weiterzuentwickeln. Schnell schließt man das putzige und leicht sonderbare Wesen mit orangenem Haar und Taucheranzug in sein Herz und lässt sich ihm auf ein neues Abenteuer ein. In „Sams im Glück“ spielt jedoch nicht einmal das Sams selbst die erste Geige, sondern weite Strecken über Vater Taschenbier, dem es in der Geschichte ordentlich an den Kragen geht: da das Sams nun schon zehn Jahre, zehn Tage und zehn Stunden bei den Taschenbiers wohnt, werden Mama und Papa Taschenbier nun selbst zu einem Sams. Die langsame Umwandlung von Mensch zu Sams gelingt vor allem Ulrich Noethen als Herr Taschenbier derart großartig, dass man sich selbst als Erwachsener in seinem Kinosessel schon bald kringelig lacht. Die kleinen Kinogänger werden sich zudem zusätzlich über das anarchistische Treiben von dem Sams und Vater Taschenbier freuen. Gemeinsam schlägt das Duo ziemlich über die Stränge, was immer wieder für Heiterkeit sorgt.
Viele kreative Einfälle und ein herrlich lustig aufspielender Ulrich Noethen lassen „Sams im Glück“ zu einem kurzweiligen und freudebringenden Kinderfilm werden. Obwohl am Schluss alles genau so endet, wie es enden muss, macht die dritte Verfilmung rund um das Sams ungeheuren Spaß!
Wissenswertes
Diese Filmreihe umfasst folgende Teile:
Das Sams
Sams in Gefahr
Sams im Glück
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