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Frida
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Regie
Julie Taymor
Drehbuch
Diane Lake, Gregory Nava, Clancy Sigal, Anna Thomas
Produzenten
Sarah Green, Jay Polstein, Nancy Hardin, Lizz Speed
Genre Biopic FSK 12 Filmlänge 123 min Land USA, Kanada, Mexiko, 2002 Kinostart 06.03.2003 DVD-Start 09.10.2003 Verleih Buena Vista International |
Story
Mexiko, 1922: Frida Kahlo ist ein glückliches, reifes Mädchen, die wie viele andere Träume und Sehnsüchte hat, aber auch Spaß und ihre Unbeschwertheit genießt. Doch eines Tages geschieht ein Unfall, der sie ans Bett fesselt. Nur sie selbst schafft es, neuen Lebensmut zu fassen. Liegend beginnt Frida zu malen, ihrem Schmerz Ausdruck zu verleihen. Wieder genesen, doch noch immer mit Schmerzen, beginnt ein neues Leben für sie. Sie verliebt sich in den Maler Diego Rivera und heiratet ihn. Es beginnt die turbulenteste Liebesgeschichte aller Zeiten, die Frida Kahlo zu einer der außergewöhnlichsten Künstlerinnen macht, die je gelebt haben...
Schauspieler
Salma Hayek, Mía Maestro, Amelia Zapata, Alejandro Usigli, Diego Luna, Alfred Molina, Lucia Bravo, Valeria Golino, Patricia Reyes Spíndola, Loló Navarro, Roger Rees, Fermín Martínez, Ashley Judd, Antonio Banderas, Saffron Burrows, Roberto Medina
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseurin Julie Taymor liebt klassische Stoffe. Sie inszenierte vor „Frida“ auch schon „Titus“ mit Anthony Hopkins“ und bringt dem aktuellen Kinopublikum immer und immer wieder die alte Sprache und den wundervollen Klang der Worte näher. In „Frida“ wird auf dieses Inszenierungsmittel zwar verzichtet, das Drehbuch von Diane Lake, Gregory Nava, Clancy Sigal und Anna Thomas ist dennoch ein Mix aus Historienfilm und frechem Charakterdrama geworden, das vor allem durch urkomische Dialoge überzeugt. Das Skript konzentriert sich auf Frida Kahlo und somit auf Salma Hayek, die hier die Hauptrolle ergatterte. Die Rolle der Frida passt perfekt zu der Mimin und scheint wie für sie geschaffen. Sie spielt sie voller Kraft und Leidenschaft - großartig und zu Recht für den OSCAR als beste Hauptdarstellerin nominiert.
„Frida“ dient dazu diese außergewöhnliche Frau kennenzulernen. Da hätte der Film ganz leicht scheitern können. Doch die sichere Hand und die kreative Inszenierung zeugt von Originalität und Sensibilität gegenüber der Figur. Und auch wenn nicht alle Szenen gelungen sind und man sich manchmal eine schnittigere Inszenierung gewünscht hätte, so kann man doch nur von einem sehenswerten Endergebnis sprechen.
Wissenswertes
Es gab viele Frauen, die die Rolle der Frida Kahlo sehr gern gespielt hätte, darunter auch Popstar Madonna und Jennifer Lopez.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Beste Schauspielerin - Drama (Salma Hayek)
Gewonnene Golden Globes
Beste Musik
OSCAR-Nominierungen
Beste Hauptdarstellerin (Salma Hayek), Beste Ausstattung, Beste Kostüme, Bester Titelsong ("Burn It Blue")
Gewonnene OSCARs
Beste Musik, Beste Maske
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