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Mein Liebling, der Tyrann
The Beautician and the Beast
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Regie
Ken Kwapis
Drehbuch
Todd Graff
Produzenten
Howard W. Koch jr., Todd Graff
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 110 min Land USA, 1997 DVD-Start 01.11.2003 Verleih Paramount Pictures |
Story
Slovetzia. Slovetzia? Damit kann niemand wirklich etwas anfangen. Es handelt sich dabei um ein kleines Land in Europa, das von dem freudlosen Tyrannen Pochenko regiert wird. Sein neustes Ziel lautet, eine demokratische Regierung in seinem Land aufzubauen, was natürlich in seinem Verständnis bedeutet, dass er der alleinige Herrscher auf Lebenszeit ist und er das Volk unterdrücken kann, wie das gerne möchte. Ein nobles Ziel, das vermutlich viele von uns kennen.
Doch es gibt noch weitere Probleme zu managen. Seine Kinder müssen schließlich auch die richtigen Werte kennen. Als er deshalb eine Lehrerin aus den USA engagiert um seine Kinder zeitgemäß zu unterrichten und daraufhin irrtümlicherweise die Kosmetikberaterin Joy Miller in sein Schloss holt, sind Ärger und vor allem neue Probleme vorprogrammiert...
Schauspieler
Timothy Dalton, Fran Drescher, Ian McNeice, Lisa Jakub, Patrick Malahide, Michael Lerner, Phyllis Newman, Heather DeLoach, Adam LaVorgna, Kyle Wilkerson, Tyler Wilkerson
Filmkritik von Thomas Ays
Die Hauptdarstellerin Fran Drescher heimste bei den Razzie-Awards 1998 eine Nominierung als schlechteste Schauspielerin ein. Der Kelch ging jedoch an ihr vorüber - Demi Moore erhielt den Award für "Die Akte Jane". Dennoch ist die Nominierung schon nachvollziehbar – zumindest aus einem gewissen Blickwinkel aus gesehen. Die komische Schauspielerin, die wir in Deutschland aus der TV-Serie „Die Nanny“ kennen (und lieben) gelernt haben, ist zwar gewohnt lustig und auch sympathisch in ihrer Rolle als Lehrerin ohne jegliche Ausbildung, wandelbar kann man dies aber nicht unbedingt nennen. Sie ist noch immer unsere Nanny. Dass das nach wie vor sehr witzig ist, ist unbestreitbar, kreativ oder originell wird es bei „Mein Liebling, der Tyrann“ jedoch eher weniger. Die großartige Mimik und Gestik der Hauptdarstellerin fängt jedoch einiges an negativen Erscheinungsmerkmalen wieder auf, zumal die Geschichte geradezu erschreckend vorhersehbar und uninspiriert daherkommt. Wer es also gern hirnlos, aber witzig mag, ist mit dieser netten Komödie gut beraten.

