Das gibt Ärger

This Means War

Filmplakat Das gibt Ärger
Regie McG  Drehbuch Timothy Dowling, Simon Kinberg  Produzenten Simon Kinberg, James Lassiter, Robert Simonds, Will Smith 
Genre Action-Komödie  FSK 12  Filmlänge 98 min
Land USA  Kinostart 01.03.2012  Verleih 20th Century Fox Germany

Story

Der Brite Tuck und der Amerikaner FDR arbeiten beim selben Geheimdienst und sind nicht nur Kollegen, sondern sehr enge Freunde. Man kann sie schon fast als Familie bezeichnen. Während Tuck von Frau und Kind getrennt lebt, liebt FDR die Frauen und hat so manche Abenteuer in seinem Leben. Doch nun beginnt ein neues Kapitel in ihrer guten Freundschaft: Sie verlieben sich nämlich in die gleiche Frau. Lauren ist aber auch zu süß. Sie weiß allerdings nicht, dass die beiden Agenten sich kennen und so beginnt ein anfangs noch zaghaftes, später aber viel härteres Spiel um die Gunst der Lady. Doch je größer die Gefühle der beiden Herren werden, desto härter die Bandagen…

Schauspieler

Das gibt Ärger Reese Witherspoon, Tom Hardy, Chris Pine, Til Schweiger, Chelsea Handler, John Paul Ruttan, Abigail Spencer, Angela Bassett, Rosemary Harris, George Touliatos, Clint Carleton, Warren Christie, Leela Savasta, Natassia Malthe, Laura Vandervoort, Dominique Brownes

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Das gibt Ärger Regisseur McG ist auf Action spezialisiert und lieferte mit "3 Engel für Charlie" und dessen Fortsetzung, sowie "Sie waren Helden" und "Terminator: Die Erlösung" dankbares, aber nicht unumstrittenes Popcornkino. Drei Jahre nach dem vierten "Terminator" kommt der nächste Streich von McG in die Kinos, und bereits der Trailer zu "Das gibt Ärger" prophezeite einen kurzweiligen Action-Spaß mit passenden Schauspielern. Das ist es im Grunde auch geworden. Die Actionsequenzen sind toll anzusehen und auch die Schauspieler machen einen guten Job und sind perfekt ausgewählt worden. Schauspielüberflieger Tom Hardy ist hier an der Seite eines urkomischen und vollkommen passenden Chris Pine zu sehen. Beide schlüpfen wie angegossen in ihre Rollen und machen in dem gegenseitigen Kampf um die Frau in ihrem gemeinsamen Leben eine mehr als gute Figur. Auch Reese Witherspoon ist gewohnt komisch und sehr süß. Til Schweiger darf an der Seite der drei Hollywoodstars, ebenfalls wie immer, den bösen Deutschen spielen.
Das Problem ist nicht unbedingt die Inszenierung und auch die Schauspieler sind es nicht. Das Problem ist das Drehbuch. Timothy Dowling ("Vorbilder?!", "Meine erfundene Frau") und Simon Kinberg ("Mr. & Mrs. Smith", "X-Men - Der letzte Widerstand") haben die Chance ungenutzt an sich vorbeiziehen lassen, aus einer sehr lustigen Idee einen Film zu machen, der mehr ist als seichte Unterhaltung. Die Figuren bleiben von Anfang bis Ende eindimensional, die Handlung ist vorhersehbar und einfach gehalten und der Erzählstrang um Til Schweiger vollkommen unnötig und sinnlos. Hinzu kommt, dass die wenigen, wirklich sehr gelungenen Szenen allesamt im Trailer zu sehen waren. Hat man den übrigens gesehen, kennt man auch schon den ganzen Film - auch so kann amerikanisches Kino ausfallen.

"Das gibt Ärger" hat eine wunderbare Grundidee und sehr viele, sehr lustige, aber bereits bekannte Szenen. Somit bleibt unterm Strich nur eine eher seichte Geschichte mit jedoch wirklich sympathischen Schauspielern übrig. Mehr als durchschnittlich kann man diesen Film daher leider nicht nennen. Hier wäre eindeutig mehr zu erwarten gewesen. Sehr schade!

Wissenswertes

Das gibt Ärger Sam Worthington, Colin Farrell, Justin Timberlake und Seth Rogen waren alle im Gespräch für die Hauptrollen bevor Chris Pine und Tom Hardy engagiert wurden.



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