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Return to Sender
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Regie
Bille August
Drehbuch
Neal Purvis, Robert Wade
Produzent
Michael Lunderskov
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 104 min Land Dänemark, USA, Großbritannien, 2004 DVD-Start 18.05.2005 Verleih Sunfilm |
Story
Charlotte Cory soll vor sieben Jahren ein entführtes zweijähriges Kind getötet haben. Die Leiche wurde nie gefunden. Die Geschworenen verurteilten die Frau zum Tode, Charlotte bekannte sich schuldig. In sechs Tagen soll nun die Hinrichtung vollzogen werden. Doch ihre Anwältin zweifelt noch immer daran, dass ihre Mandantin schuldig ist. Letzte Hoffnungen ruhen nun ausgerechnet auf dem Ex-Strafverteidiger Frank Nitzche, der seinen Lebensunterhalt damit verdient, letzte Briefe zum Tode verurteilter Starverbrecher meistbietend unter die Leute bringt. Sechs Tage bis zur Vollstreckung. Kann die Frau gerettet werden oder ist es, wie sie es sagt. Hat sie das Kind getötet und versteckt?
Schauspieler
Connie Nielsen, Aidan Quinn, Kelly Preston, Sara-Marie Maltha, Bill Thomas, Randy Colton, Mark Ryan, Mark Holton, Tim Daly
Filmkritik von Thomas Ays
"Return to Sender" schaffte es 2005 nur direkt auf DVD zu uns. Vielleicht kein Fehler, schließlich kann es auch zu Hause atmosphärisch werden. In der Tat ist es Regisseur Bille August ("Das Geisterhaus" mit Meryl Streep, "Fräulein Smillas Gespür für Schnee") gelungen, einen spannenden, interessanten und äußerst gut besetzten Film zu inszenieren. Connie Nielsen macht als Charlotte Cory einen glaubhaften Job und auch Aidan Quinn als Frank Nitzche und Kelly Preston als Susan Kennan sind authentisch in ihren Rollen. Sie tragen mit ihrer Performance den ganzen Film.
Dieser "Hinrichtungsstreifen" bietet zwar viele bekannte Elemente, er schafft es jedoch, nie Langeweile oder gar Längen aufkommen zu lassen. Zwar ist "Return to Sender", mal abgesehen von dem "etwas" makaberen Titel, des Öfteren zu vorhersehbar geraten, aber für einen spannenden und dramatischen Abend für Genrefans gar keine schlechte Wahl. Er bietet dabei eine Alternative zum gängig inszenierten USA-Thriller und zeigt, dass es auch auf andere Art und Weise geht.
Aidan Quinn wurde 2005 bei den Irish Film and Television Awards als bester Schauspieler nominiert.
