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Nathalie - Wen liebst du heute Nacht?
Nathalie...
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Regie
Anne Fontaine
Drehbuch
Anne Fontaine, Jacques Fieschi, François-Olivier Rousseau
Produzent
Alain Sarde
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 106 min Land Frankreich, Spanien Kinostart 05.08.2004 DVD-Start 09.02.2005 Verleih Concorde Film |
Story
Catherine traut ihrem langjährigen Gatten Bertrand nicht mehr über den Weg, seit sie herausbekommen hat, dass er sie schon des Öfteren betrogen hat und gerne mit jüngeren Frauen herumspielt. Was also tun? Die selbstbewusste Frau engagiert kurzerhand eine Edelhure, Nathalie, die den Auftrag bekommt, Bertrand zu verführen. Anschließend soll sie der Ehefrau Bericht erstatten, was der Frauenheld denn so mag und was für Spielchen er außerhalb des Ehebettes spielt. Doch dieses Spielchen bleibt auch für Catherine nicht ohne Folgen und so sieht sie sich bald mit unvorhersehbaren Konsequenzen konfrontiert. Auch Natalie stellt sich die Geschichte zu Anfang wohl einfacher vor, als sie später wird…
Schauspieler
Fanny Ardant, Emmanuelle Béart, Gérard Depardieu, Wladimir Yordanoff, Judith Magre, Sacha Rukavina, Macha Polikarpova, Idit Cebula, Marinette Lévy
Filmkritik von Thomas Ays
Gott lob wurde dieser Streifen von einer Frau inszeniert. Hätte ein Mann Hand angelegt, wäre „Nathalie“ vermutlich zu einem Schmalz voll mit Sex -und Erotikszenen verkommen. Das ist dank Anne Fontaine, die hier auch das Drehbuch schrieb, nicht geschehen. Dennoch stellt sich nach Ende des Films die nicht unberechtigte Frage, welche Botschaft dieser Streifen trägt und was er denn nun eigentlich aussagen will. Die Geschichte kommt scheinbar nirgends an, was Zeit und Nerven kostet. Dennoch kann man „Nathalie - Wen liebst du heute Nacht?“ nicht einfach so abtun. Dank der darstellerischen Leistungen von Fanny Ardant und Emmanuelle Béart schafft es dieses Drama zumindest auf eine Durchschnittsbewertung. Das sah auch die Jury des Europäischen Filmpreises so und verlieht "Nathalie - Wen liebst du heute Nacht?" zwei Nominierungen. Sowohl Fanny Ardant als auch Emmanuelle Béart wurde als beste Schauspielerin nominiert. Vollkommen zu recht, was man am Ende des Films diesen Damen neidlos zugestehen muss.
„Nathalie - Wen liebst du heute Nacht?“ hätte mehr Ausdruck sicherlich gut gestanden. So bleibt es bei dem Versuch, eine Geschichte zu erzählen. Schade!
