Being John Malkovich

Filmplakat Being John Malkovich
Regie Spike Jonze  Drehbuch Charlie Kaufman  Produzenten Michael Stipe, Sandy Stern, Steve Golin, Vincent Landay 
Genre Science-Fiction-Komödie  FSK 12  Filmlänge 113 min
Land USA  Kinostart 04.05.2000  Verleih United International Pictures

Story

Der begabte und leicht durchgeknallte Puppenspieler Craig Schwartz findet durch Zufall an seinem neuen Arbeitsplatz eine kleine Tür. Craig stellt recht schnell fest, dass diese Tür magische Fähigkeiten besitzt - Jeder der durch diese Tür geht, landet für 15 Minuten in dem Kopf von John Malkovich und hat so 15 Minuten lang Zeit Malkovichs Ruhm und seine Macht live mitzuerleben.Doch bald wird aus dem zu Beginn noch recht lustigem Spiel, bitterer Ernst und der Kampf um das Leben eines Menschen beginnt…

Schauspieler

Being John Malkovich Lotte Schwartz, Cameron Diaz, John Malkovich, John Cusack, Catherine Keener, Orson Bean, Mary Kay Place, Charlie Sheen, David Fincher

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 3 von 5 Ms Being John Malkovich Haben sie schon lange keinen durchgeknallten Film mehr gesehen und nun das dringende Bedürfnis danach? Dann greifen sie zu - „Being John Malkovich“ ist gerade im Angebot!

Welch heilloses Chaos! Selten gibt es Filme die so Durchgeknalltes und Chaotisches auf einmal liefern wie „Being John Malkovich“. Nicht nur die Story wirkt total absurd, auch die verschiedenen Charaktere und die Orte des Geschehens sind es. Auf den ersten Blick wirkt eigentlich alles was mit „Being John Malkovich“ zu tun hat viel zu weit hergeholt, unlogisch und schwachsinnig. Genau an diesem Punkt kommt jedoch plötzlich die Frage auf, warum dieser Film drei Mal für den OSCAR nominiert wurde. Die Antwort darauf findet man, wenn man sich über unsere heutige Gesellschaft Gedanken macht: Alle wollen mehr, alle wünschen sich Geld und Reichtum, die große Karriere und einen gewissen Bekanntheitsgrad, der einem die ein oder andere Tür im Handumdrehen öffnet. „Being John Malkovich“ macht letztendlich nichts anderes, als uns zu zeigen wohin das alles führen kann und wie tief wir fallen können, wenn wir uns nicht so akzeptieren wie wir sind. Ob dazu eine solch chaotische Verfilmung nötig war? Wer weiß, vielleicht verstehen wir es ja tatsächlich nur so.

Auszeichnungen

Golden Globe-Nominierungen

Bester Film - Musical / Comedy, Beste Nebendarstellerin (Cameron Diaz), Beste Nebendarstellerin (Catherine Keener), Bestes Drehbuch

OSCAR-Nominierungen

Beste Regie, Beste Nebendarstellerin (Catherine Keener), Bestes Drehbuch (Original)



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