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RoboCop
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Regie
Paul Verhoeven
Drehbuch
Edward Neumeier, Michael Miner
Produzent
Arne Schmidt
Genre Science-Fiction FSK 18 Filmlänge 98 min Land USA Kinostart 07.01.1988 DVD-Start 01.04.2005 Verleih MGM |
Story
So hätte sich Officer Alex J. Murphy seinen ersten Tag im neuen Revier sicherlich nicht vorgestellt. Kaum ist er mit seiner neuen Partnerin Officer Anne Lewis im Dienst, da sieht er sich auch schon mit den fiesen Verbrechern um Hauptbösewicht Clarence J. Boddicker konfrontiert. Der schafft es, Murphy in die Falle zu locken und fackelt auch nicht lange. Er tötet den Cop.
Wenig später taucht ein neuer Cop auf den Straßen Detroits auf. Ein stählerner Koloss mit dem Namen RoboCop. Unter seiner Hülle steckt natürlich der ehemalige Polizist Murphy, doch es ist lediglich die Hülle vorhanden, der Rest ist jetzt eine Maschine. Doch kann man den menschlichen Verstand und die Erinnerungen darin so einfach abschalten? Es dauert nicht lange und RoboCop erinnert sich, wer er einst war - und sinnt auf Rache...
Schauspieler
Peter Weller, Nancy Allen, Dan O´Herlihy, Ronny Cox, Kurtwood Smith, Miguel Ferrer, Robert DoQui, Ray Wise, Felton Perry, Paul McCrane, Jesse D. Goins, Del Zamora, Calvin JungCharles Carroll
Filmkritik von Thomas Ays
Lange bevor Regisseur Paul Verhoeven mit enorm erfolgreichen Filmen, wie „Total Recall - Die totale Erinnerung“, „Basic Instinct“ und „Hollow Man - Unsichtbare Gefahr“ durchstartete, durfte er den ersten Teil der „RoboCop“-Reihe inszenieren. 1987 entstanden, gehört die Idee des Films genauso in diese Zeit, wie die Effekte, die tatsächlich nur als angestaubt zu bezeichnen sind. Da muss man aus heutiger Sicht oftmals schmunzeln, wenn man sich diese Tricktechnik ansieht. Doch das ist noch lange kein Kritikpunkt, schließlich kann „RoboCop“ nichts für sein Entstehungsjahr, wohl aber für die vielen Logikschwächen in dem von Edward Neumeier und Michael Miner geschriebenen Drehbuch. In so einigen Szenen ist „RoboCop“ einfach nur grottig, was sich schlicht und ergreifend auch nicht mehr anders benennen lässt. Gut gelungen hingegen ist das Suit des Cyborgs und auch der Schauspieler, der darin steckt, macht seinen Job mehr als ordentlich. Peter Weller verlor pro Drehtag so einiges an Schweiß und es ist anzunehmen, dass er nicht sonderlich viele Stunden darin ausgehalten haben muss.
„RoboCop“ kann sein Entstehungsjahr nicht verleugnen und es ist fraglich, ob man ihn aus heutiger Sicht zu den Klassikern des Genres zählen kann. Die vielen blutigen Szenen sind zwar durchaus gut inszeniert, aber eben oft unlogisch und wenig überzeugend. Insgesamt gesehen ein eher durchwachsener „Filmgenuss“.
Wissenswertes
Diese Filmreihe umfasst folgende Teile:
RoboCop
RoboCop 2
RoboCop 3
Achtung: Der Film "RoboCop 4 - Law & Order" ist keine Fortsetzung der Kinoreihe, sondern lediglich der Pilotfilm der TV-Serie "RoboCop". Offenbar versuchte man von Verleiherseite aus, hier den Verbraucher fies hinters Licht zu führen, um die Verkaufszahlen zu erhöhen.
Auszeichnungen
OSCAR-Nominierungen
Bester Schnitt, Bester Ton
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Kommentare
Mike schreibt am 24.06.07, 01:23
Robocop = 50% Maschine / 50% Mensch
Regisseur Paul Verhoeven schuf hier wiedereinmal einen Kultstreifen der wohl für immer Bestand haben wird.
Die Story ist hart, brutal, dreckig und zynisch. Die Schauspieler argieren perfekt, vorallem Peter Weller, der extra diesen motorischen Gang erstmal lernen musste.
Verlichen mit der Terminator Trilogie ( zwangsläufig muss man einfach Vergleiche ziehen, weil es sich doch in der Aufmachung sehr ähnelt ), schlägt Robocop 1 Terminator 1 klar ( man darf aber auch nicht die Zeitspanne vergessen ).
Kultfilm!
10/10
mark schreibt am 07.04.09, 13:55
Wieder wurde ein Kultstreifen in den 80er Jahren geschaffen! Spitzenstory, gute Darsteller und dieser unvergleichliche Charme machen diesen Filmhit zum absoluten Muss, der gerne Filme guckt! Also viel Spaß! Gute Nacht liebe Filmfreunde!
