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Männer wie wir
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Regie
Sherry Hormann
Drehbuch
Benedikt Gollhardt
Produzenten
Kirsten Hager, Eric Moss, Andreas Schneppe
Genre Komödie (Gay) FSK 6 Filmlänge 106 min Land Deutschland Kinostart 07.10.2004 DVD-Start 09.06.2005 Verleih Buena Vista International |
Story
Torwart Ecki spielt schon so lange er denken kann bei seinem Heimatverein, dem FC Boldrup. Doch jetzt steht Ärger ins Haus: Zuerst versaut er den Aufstieg in die Regionalliga und dann macht er auch noch den Fehler und küsst einen Mitspieler bei einem Gemeinschaftsfest auf den Mund, was natürlich die „Ecki-Hasser“ des Teams mitbekommen. Es kommt, wie es kommen muss. Daraufhin schmeißen sie ihn aus der Mannschaft mit der Begründung: „Schwule können eben kein Fußball spielen!“. Also schlägt Ecki eine Wette vor: Innerhalb von vier Wochen will er eine schwule Mannschaft aufstellen, die dann gegen den FC Boldrup antreten soll. Die Wette gilt – und das Schlamassel kann losgehen…
Schauspieler
Maximilian Brückner, Lisa Maria Potthoff, Dietmar Bär, Saskia Vester, Rolf Zacher, Mariele Millowitsch, David Rott, Christian Berkel, Charly Hübner, Markus John, Andreas Schmidt, Hans Löw, Billey Demirtas, Edesson Batista De Jesus
Filmkritik von Thomas Ays
Ganz gehörig Abzug gibt’s für die Aneinanderreihung von Klischees über Schwule, Landeier und heterosexuelle Fußballfans. So richtig kreativ ist das Drehbuch von Benedikt Gollhardt in dieser Hinsicht nicht geworden und muss sich den Vorwurf gefallen lassen, sicherlich keine neuen Wege zu gehen. Mal abgesehen davon, dass es der Geschichte von vorne bis hinten an Realität fehlt und die Story vorhersehbar bis ins kleinste Detail geraten ist, muss man ihr jedoch zugutehalten, dass sie zum Teil tolle und auch sehr unterhaltsame Dialoge zu bieten hat. Weiterer Pluspunkt? Die Darsteller. Maximilian Brückner spielt seine Hauptrolle durchweg gelungen und auch Lisa Potthoff und Dietmar Bär finden in ihre Rollen.
Zusammengefasst lässt sich sagen: “Männer wie wir“ ist witziges deutsches Kino mit guten Schauspielern. Hier kann man sicher das ein oder andere Mal heftig lachen und schmunzeln, wären da nicht die platte Story und das vorhersehbare und schlicht fast nicht zu ertragene „Heile-Welt - Hollywood-Ende“, wäre es durchweg gelungen geworden.
In Mailand und auf dem L.A. Outfest gewann "Männer wie wir" einmal den Award als bester Film und einmal den des Publikums.
