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Birth
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Regie
Jonathan Glazer
Drehbuch
Jean-Claude Carrière, Milo Addica, Jonathan Glazer
Produzenten
Jean-Louis Piel, Nick Morris, Lizie Gower
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 100 min Land USA Kinostart 23.12.2004 DVD-Start 10.06.2005 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Anna hat eigentlich alles: Geld, eine tolle Wohnung, einen Verlobten und eine sie liebende Familie. Dennoch trauert sie noch immer ihrem verstorbenen Mann Sean nach, der vor 10 Jahren beim Joggen einfach umfiel und starb.
Jetzt steht Anna kurz vor ihrer 2. Hochzeit, als ein Junge in ihre Verlobungsparty platzt und sie bittet ihren Verlobten nicht zu heiraten. Warum? Weil er Sean ist, ihr Sean.
Nur ein böser Scherz? Oder sagt dieser 10jährige Junge doch die Wahrheit?
Schauspieler
Nicole Kidman, Cameron Bright, Danny Huston, Lauren Bacall, Alison Elliott, Arliss Howard, Anne Heche, Peter Stormare, Ted Levine, Cara Seymour, Michael Desautels
Filmkritik von Thomas Ays
Geradezu großartig ist Nicole Kidman, die, so scheint, spielend leicht diesen Charakter zum Leben erweckt. Diese Frau hat eine sensationelle Wirkung und eine Präsenz, die nicht zu beschreiben ist – Von der Frau an Tom Cruise’ Seite hin zur ernsthaften Charakterdarstellerin. Das Nicole Kidman zu solchen Leistungen fähig ist, hätte ihr wohl damals in dem Action Streifen „Tage des Donners“ niemand zugetraut. Da noch blond und langmähnig, überzeugt die schöne Australierin nun in „Birth“ mit kurzer „Bubikopf-Friese“. Das Problem ist nur: Sie stielt dem übrigen Cast die Show. Wer hat da noch mitgespielt? Keine Ahnung. Ist auch nicht wirklich wichtig.
Die Geschichte ist spannend, interessant und packend – zu Anfang. Je näher Regisseur Jonathan Glazer dem Ende kommt, desto mehr verliert sich die Story in schlichtem Desinteresse – sowohl, so scheint es, für den Regisseur, als auch für den Zuschauer. Es hatte so gut angefangen, wie schade, das das Drehbuch gegen Schluss versagt und aus „Birth“ nichts weiter als ein gut gespieltes Drama macht.
Auch was die filmische Umsetzung angeht: Sehr gewöhnungsbedürftig. Standbilder, Stille Szenarien und zum Teil ungewöhnliche Schnitte.
“Birth“ – Ganz gewiss kein Film für die Leinwand – und auch für den heimischen DVD-Player sehr fraglich. Für Nicole Kidman Fans ist dieser Streifen dennoch was.
