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Brokedown Palace
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Regie
Jonathan Kaplan
Drehbuch
David Arata
Produzent
Adam Fields
Genre Drama FSK 6 Filmlänge 100 min Land USA Kinostart 01.06.2000 DVD-Start 17.06.2002 Verleih 20th Century Fox |
Story
Die Traumreise in Thailand wird für die beiden amerikanischen Freundinnen Darlene und Alice zum absoluten Albtraum. Als sie den reizenden und nebenbei ziemlich gut aussehenden Nick kennen lernen, krönt das den Aufenthalt in dem schönen Land. Er lädt sie ein, mit ihm in Hong Kong das Wochenende zu verbringen, da er geschäftlich dort zu tun hat. Die Beiden sagen zu, auch deshalb weil sich Darlene hoffnungslos in den Amerikaner verknallt hat. Am Flughafen angekommen ist aber von den Schmetterlingen im Bauch nichts mehr zu spüren. Die beiden Freundinnen werden am Zoll wegen Rauschgiftschmuggels verhaftet. Im Gefängnis bleibt ihnen nur der US-Anwalt "Yankee Hank", um sie da heraus zu holen. Doch die Situation für die beiden jungen Frauen sieht absolut nicht gut aus…
Schauspieler
Claire Danes, Kate Beckinsale, Bill Pullman, Jacqueline Kim, Lou Diamond Phillips, Daniel Lapaine
Filmkritik von Thomas Ays
Die Idee von Brokedown Palace“ ist sicherlich nicht neu und Drehbuchautor David Arata, der hierfür sein Debüt für einen Spielfilm ablieferte, hat ganz bestimmt eine wichtige Geschichte geschrieben, die es wert war, erzählt zu werden. Dennoch ist der Mix zwischen ganz gutem Skript und der leider zu schwachen Inszenierung von Jonathan Kaplan („Fatale Begierde“, „Love Field - Feld der Liebe“, „Bad Girls“) eine Tatsache, die dem Film letztlich das Genick bricht. Die Schauspieler im Film sind jedoch herausragend. Claire Danes und ihre Kollegin Kate Beckinsale spielen großartig, wobei erstere ganz klar herausstricht. Claire Danes’ Mimik und Gestik spricht Bände und nimmt den Zuschauer ganz und gar gefangen. Die Mischung der beiden tollen Frauen ist sowieso sehr interessant und gelungen, nur leider schafft es diese Tatsache nicht darüber hinwegzutäuschen, dass es zu mehr nicht gereicht hat. Dem ganzen Film fehlt letztlich die Dramatik, wodurch die Geschichte keine Spannung bekommt und der Zuschauer nicht mitfiebert.
„Brokedown Palace“ ist somit unterm Strich ein belangloses Drama, dem dramatische Szenen ebenso fehlen, wie eine packende Inszenierung. Das ist vor allem wegen der Schauspielerinnen schade, die authentische und leidenschaftliche Leistungen zeigen.
