Sin City

Filmplakat Sin City
Regie Frank Miller, Robert Rodriguez  Drehbuch Frank Miller, Robert Rodriguez  Produzenten Robert Rodriguez, Elisabeth Avellán, Frank Miller 
Genre Comic-Verfilmung  FSK 18  Filmlänge 124 min
Land USA  Kinostart 11.08.2005  DVD-Start 15.12.2005  Verleih Buena Vista International

Story

Korruption. Sex. Gewalt. Dies alles vereint Sin City. Diese Stadt, die eigentlich Basin City heißt, ist dem Untergang geweiht. Außer kaputten Typen hat diese Stadt nicht viel zu bieten.
Unter anderem wird auch die Geschichte von Marv erzählt, einer der schlimmsten Bürger der Stadt. Gewalt ist sein Markenzeichen, Schläge sein Zeitvertreib. Doch in dieser Nacht ist alles anders: Er lernt die schöne Goldie kennen und verbringt die Nacht mit ihr. Er kann sein Glück kaum fassen. Zum ersten Mal in seinem kriminellen Leben versteht er, was Liebe bedeutet. Am nächsten Morgen jedoch, findet Marv seine große Liebe tot, ermordet neben ihm. Sicher ist: Irgendjemand will ihm diese Sache in die Schuhe schieben. Blind vor Wut über den Verlust macht er sich auf die Suche nach dem oder den Schuldigen – und wird fündig….
Währenddessen macht sich Privatdetektiv Dwight auf, einen brutalen Cop zur Strecke zu bringen. Außerdem wäre da noch der Polizist Hartigan, der auf Teufel komm raus einem Kinderschänder das Handwerk legen muss…

Schauspieler

Sin City Jessica Alba, Benicio Del Toro, Brittany Murphy, Clive Owen, Mickey Rourke, Bruce Willis, Elijah Wood, Rosario Dawson, Michael Clarke Duncan, Michael Madsen, Josh Hartnett, Carla Gugino, Jamie King, Nick Stahl, Alexis Bledel, Devon Aoki

Filmkritik von Thomas Ays

Sin City Jetzt mal ganz ehrlich: Jeder Cineast wird vor Begeisterung die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn er diese Besetzungsliste liest: Jessica Alba („Dark Angel“, „Honey“), Benicio Del Toro („Traffic“, „21 Gramm“), Brittany Murphy („Die Ex-Freundinnen meines Freundes“, „8 Mile“), „Clive Owen („Hautnah“, „King Arthur“), Mickey Rourke („9 ½ Wochen“), Rosario Dawson („Welcome to the Jungle“, „Alexander“), Bruce Willis („The Sixth Sense“, „Stirb Langsam“), Michael Clarke Duncan („The Green Mile“, „Daredevil“), Michael Madson („Kill Bill“), Josh Hartnett („40 Tage und 40 Nächte“, „Pearl Harbor“) und Elijah Wood („Der Herr der Ringe“). Da bleiben doch keine Wünsche offen, oder?
Die Frage, wie „Sin City“ geworden ist, lässt sich im Prinzip ganz einfach beantworten: „Anders“. Schlicht und ergreifend: „Anders“. Das ist sowohl positiv, wie auch negativ gemeint. Zum einen versteht es Regisseur Robert Rodriguez die drei Handlungsstränge passend und originell zusammenzufügen, zum anderen legt er aber, wieder einmal, diese völlig übertriebene und überzogene Szenenmalerei an den Tag, die einfach nervt und unnötig ist. Manchmal lässt diese Art von Markenzeichen dieses Regisseurs nur einen Schluss zu: Hauptsache etwas anders machen, egal warum, egal wie, Hauptsache ist, es ist nicht konventionell.
Schlicht sensationell ist jedoch die Art der Verfilmung: Schwarz/Weiss, bunt, dann wieder beides. Der Zuschauer wird in eine gänzlich neue Atmosphäre gezogen. Die Wirkung von „Sin City“, und das muss man Regisseur Robert Rodriguez neidlos zugestehen, ist zeitweise von beispielloser Coolness geprägt, dafür: Daumen hoch. Was auch gefällt ist die Musik und die Kampfszenen. Auch die Autos sind großartig in Szene gesetzt und diese permanent düstere Wirkung gefällt auch.
Insgesamt gesehen ist „Sin City“ eine durchaus ansprechende Verfilmung mit einer grandiosen Starbesetzung, tollen Effekten und einer durchaus interessanten Geschichte. Hätten Frank Miller, Robert Rodriguez und zeitweise auch Quentin Tarantino nicht versucht, auf Teufel komm raus, ihren Stempel auf diesen Film zu drücken, hätte aus „Sin City“ eine Comicverfilmung werden können, an der nichts auszusetzen ist.

Bewertungen

Thomas Ays Tom vergibt 4 von 5 Ms


Besucherbewertung
4.5 / 5  (245 votes)

Kommentare

Rudi schreibt am 29.03.08, 12:57
Dieser Film ist ein Beweis, dass Rodriguez "ästhetische Gewalt" mindestens genau so gut darstellen kann wie Tarantino!!! Ansonsten find ich den Streifen abstrakt. Er gehört für mich in dieselbe Kategorie wie "Pulp Fiction", "Kill Bill", "Snatch" oder "Thursday". Für einen Thriller haben sie zu wenig Handlung, für einen Actionfilm findet man zu wenig Explosionen und für einen Gangsterfilm sind sie zu brutal. Vielleicht sollte man für Streifen dieser Art ein neues Genre erfinden, Brutalo-Film vielleicht. Bei allen wird einfach Blut und Folter über alles gestellt und versucht, das ganze zusätzlich mit Ironie zu verbinden. Was auch immer, genau wie bei den anderen Produktionen dieser Kategorie mag man "Sin Cit" oder eben nicht, etwas dazwischen gibt es wohl nicht. Ich jedenfalls liebe diese Art von Film!!
Heinz schreibt am 27.11.07, 11:31
endlich mal ein Film wo anspruch und visuellelles einander nicht stört
nunja ich habe Robert Rodriguez `s
stempel nicht gefunden...normalerweise macht er in jedem film eine überblende,diehier jedoch entfällt.
zum schluß noch ein film den man gesehn haben muss,wenn man sich "film fan" nennt.
Flo schreibt am 21.09.07, 07:33
@ Dwight Mccarthy
Anstatt Filme zu gucken, die deinem Alter nicht entsprechen- solltest du lieber noch mal nen Deutschkurs belegen!
Dwight Mccarthy schreibt am 21.05.07, 20:15
Also ich schreibe hier eine eigene review über meine lieblingsfilm:


Gewalt:Hier dat der film einiges zu bieten.Es ist jedoch alles so comicartig und realitätsfremd dargestellt dass man sich nur wirklich teilweise ekeln kann

Soundtrack:Bringt Grandios die Düster,dreckige Atmosphäre des films rüber

Atmospähre:Düster,gnadenlos ,brutal.Was hier gemacht wurde ist schlicht und weg GEIL!

Darsteller:Jeder ,wirklich jeder star ist da.Mir persöhnlich hat die Geschichte mit Dwight am meistens gefallen.



Fazit:DAS ist der BESTEN FILM der je gemacht wurden(meiner meinung nach).Schlägt sogar Fight Club.Nur die zarten sollten ihn meiden denn er ist wie gesagt ,teilweise brutal.Alle anderen jedoch:ANSCHAUEN!!!!

15/10 Punkten (ist ein bisschen übertrieben ich weiss)


Und noch an alle:Ich werde im Juni 15 Jahre und sogar ich hab den verkraftet!
Hitman schreibt am 11.07.08, 19:51
Einer der besten Filme die ich jemals gesehen habe! TOP
HunnyBunny schreibt am 04.05.09, 11:03
Genialer Film, verdient ein eigenes Genre!

Muss mir diesen Film immer wieder anschauen.
mark schreibt am 03.07.08, 08:57
Was soll man zu diesem Film eigentlich sagen? Geil, Geil, Geil. Ein so inszenierter Film hätte sogar Alfred Hitchkock überrascht, er überzeugt nicht nur durch die vielen Gewaltszenen die durchaus nicht für jedermann geeignet ist, sondern auch durch die Schauspieler. Man stellt sich einen Menschen in einem Käfig vor, ganz allein der verrückt werden soll. Sowas kann doch nur ein Bruce Willis spielen, Folter und sowas ist er ja auch schon von anderen Filmen gewohnt ( Last Man Standing ). Aber auch Mickey Rourke, ich denke seit 10 Jahren einer seiner bestichtesten Rollen die je gemacht hat. Er passt einfach perfekt dafür rein, den knallharten Typen zu spielen, der nichts und niemanden an sich ran lässt ( außer Goldie die er nur paar stunden kennen gelernt un lieben gelernt hat - Köstlich )!! Der Geheimfavorit ist auf jeden Fall Elijah Wood, der eine so vollkommen beschissene Rolle so einzigartig und überzeugend spielt. Genial. Ein Film der in die Geschichte eingeht und mit recht. Gute Nacht liebe Filmfreunde.
utu schreibt am 03.07.08, 08:53
ich finde den film auch sehenswert, obwohl ich ihn nicht jeden empfehlen würde. der film ist geschmackssache.

mir persönlich gefallen die stilmittel und von den darstellern Bruce Willis.

bruce willis ist für mich die absolute idealbesetzung für hartigan.

und obwohl der film 124 minuten geht, vergeht die zeit wie im flug.

ein rundum gelungener film den jeder action-fan seiner dvd-sammlung hinzufügen sollte.
Chris schreibt am 02.06.08, 18:57
Ich war ebenfalls von Sin City sehr angetan.

Besonders die von Rordriguez eingesetzten Stilmittel verliehen dem Film ein einzigartiges Flair.

Schauspielerisch spielt der mit Stars wie Willis,Alba und Rouge auch in einer sehr hohen Liga.
Zum anderen haben auch bisdato weniger bekannte Schauspieler, Rosario Dawson sowie Alexis Bledel, eine gute schauspielerische Leistung dageboten.

Es bleibt als, in meinen Augen, einziger Kritikpunkt die Brutalität anzuprangern.
Einige Dinge hätten nicht unbedingt in der Ausführlichkeit dargestellt werden müssen, dann wäre dem Film wohl auch eine Zulassung ab 16 gelungen.

@ Flo ich bin übrigens auch 15, und habe den Film dennoch gesehen und wohl auch ohne Schaden zunehmen verkraftet, ich gebe dir jedoch trotzdem in einem Punkt recht, "Dwight Mccarthy" könnte seinen Ausdruck nochmal überarbeiten.
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