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Die fetten Jahre sind vorbei
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Regie
Hans Weingartner
Drehbuch
Hans Weingartner, Katharina Held
Produzenten
Hans Weingartner, Antonin Svoboda
Genre Tragik-Komödie FSK 12 Filmlänge 129 min Land Deutschland, Österreich Kinostart 25.11.2004 DVD-Start 08.08.2005 Verleih Delphi Filmverleih |
Story
Jan und Peter, ihres Zeichens Rebellen gegen sämtliche sozialen Ungerechtigkeiten, bringen ihren Unmut dadurch zum Ausdruck, dass sie des Nachts in noble Villen einsteigen, um sie zu verwüsten. Als eines Nachts Peters Freundin Jule mit Jan auf Streifzug geht, verlieben sich die beiden nicht nur ineinander, nein, sie werden auch von dem Hausbesitzer überrascht. Dumm gelaufen! In einer Kurzschlussreaktion nehmen sie den reichen Mann als Geisel und müssen sich wohl oder übel mit ihm auseinandersetzen. Es beginnt eine besondere Nacht. Sowohl für den Hausbesitzer Hardenberg, als auch für Jan, Jule und Peter, die dann doch das ein oder andere durch dieses Ereignis erkennen...
Schauspieler
Daniel Brühl, Julia Jentsch, Stipe Erceg, Burghart Klaußner, Peer Martiny, Petra Zieser, Laura Schmidt, Sebastian Butz, Claudio Caiolo, Hanns Zischler, Bernhard Bettermann, Heinz Fitz
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur und Drehbuchautor Hans Weingartner, der zuvor schon den Langfilm „Das weiße Rauschen“ mit Daniel Brühl inszenierte und dafür viel Lob bekam, bringt uns nun mit „Die fetten Jahre sind vorbei“ das zweite, große Projekt in die Kinos. Erneut mit Brühl ordentlich besetzt, schaffen es vor allem die Kollegen zu glänzen. Burghart Klaußner als überraschter Hausbesitzer ist genauso überzeugend, wie die wunderschöne und ausdrucksstarke Julia Jentsch als Jule.
„Die fetten Jahre sind vorbei“ wurde durch Weingartner originell in Szene gesetzt. Durch das schnittige und kluge Drehbuch ist zudem auch inhaltlich einiges zu erwarten. Sicherlich vorhersehbar und daher wenig überraschend, insgesamt gesehen jedoch ein wahrhaft sehenswerter Film mit kreativer Botschaft.
Wissenswertes
"Die fetten Jahre sind vorbei" wurde auf zahlreichen Filmfestivals und Filmpreis-Veranstaltungen massiv erfolgreich. Julia Jentsch beispielsweise durfte sich beim Bayrischen Filmpreis über den Darstellernachwuchspreis freuen und Daniel Brühl wurde beim Europäischen Filmpreis mit einer Nominierung als bester Schauspieler geehrt. Beim Deutschen Filmpreis erhielt der Film gleich vier Nominierungen, zwei Preise konnte er abstauben: Bester Spielfilm und bester Nebendarsteller (Burghart Klaußner).
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