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Die Liebe der Charlotte Gray
Charlotte Gray
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Regie
Gillian Armstrong
Drehbuch
Jeremy Brock
Produzenten
Sarah Curtis, Douglas Rae
Genre Kriegs-Drama FSK 12 Filmlänge 121 min Land Großbritannien, Australien, Deutschland Kinostart 26.12.2002 Verleih Senator Film |
Story
Der zweite Weltkrieg nähert sich seinem Ende. Als die schottische Krankenschwester Charlotte Gray erfährt, dass ihr Verlobter über Frankreich abgeschossen wurde, gibt es für sie kein Halten mehr. Sie lässt sich als Agentin für den britischen Geheimdienst anwerben und für die Unterstützung der Résistance nach Frankreich schicken. Hier hofft sie ihren Geliebten auf eigene Faust zu finden. Sie landet in einem kleinen Dorf auf dem Land, wo der Widerstandskämpfer Julien sie aufnimmt. Ständige Gefahr und Sorgen bringen die beiden einander näher und bald weiß Charlotte nicht mehr, ob ihr Herz wirklich ihrem Piloten gehört. Als Hitlers Schergen den Ort belagern spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu.
Schauspieler
Cate Blanchett, Billy Crudup, Michael Gambon, James Fleet, Abigail Cruttenden, Charlotte McDougall, Rupert Penry-Jones, Robert Hands
Filmkritik von Melanie Frommholz
Was diesem Drama fehlt sind nicht ausdruckstarke Schauspieler, eine gute Ausstattung oder schöne Landschaftsaufnahmen, damit kann der Film aufwarten, nein was „Die Liebe der Charlotte Gray“ fehlt ist ein vernünftiges Drehbuch. Die Verfilmung des Romas von Sebastian Faulks bietet eine überlange Herz-Scherz und Schmalz-Geschichte ohne originelle Einfälle mit einer uninspirierten Rahmenhandlung zum Thema „Widerstand in Frankreich während der Nazi-Zeit“. Die geschichtlichen Aspekte werden viel zu sehr an den Rand gedrängt und machen einer Liebesgeschichte Platz, die es nicht vermag, den Film zu tragen.
