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Die Insel
The Island
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Regie
Michael Bay
Drehbuch
Caspian Tredwell-Owen, Alex Kurtzman, Roberto Orci
Produzenten
Walter F. Parkes, Michael Bay, Ian Bryce
Genre Action FSK 16 Filmlänge 136 min Land USA Kinostart 04.08.2005 DVD-Start 27.01.2006 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Wir haben Mitte des 21. Jahrhundert. Die Erde ist unbewohnbar. Lediglich ein kleines Fleckchen intakte Natur konnte gerettet werden: Die Insel. Dies ist zumindest die Version, die Lincoln Six-Echo und seine Mitbewohner glauben gemacht wird. Sie leben in der Hoffnung einmal für eine Reise auf die Insel ausgewählt zu werden. Doch dann findet Lincoln Six-Echo heraus, dass er nichts weiter ist, als ein menschliches Ersatzteillager. Ein Klon, der in einer Fabrik gehalten wird, bis er „reif“ ist. Als dieser Tag heranrückt bricht er zusammen mit Jordan Two-Delta aus seinem Gefängnis aus in die wirkliche Welt.
Schauspieler
Ewan McGregor, Scarlett Johansson, Djimon Hounsou, Steve Buscemi, Michael Clarke Duncan, Sean Bean, Noa Tishby, Shawnee Smith, Richard John Walters, Max Baker, Kathleen Rose Perkins, Gary Nickens, Kevin McCorkle, Jamie McBride, Troy Blendell, Siobhan Flynn
Filmkritik von Melanie Frommholz
Bei Michael Bay muss es krachen. In dieser Hinsicht lässt er auch bei „Die Insel“ keine Wünsche offen. Es kracht ordentlich! Verfolgungsjagden und Stands vom Feinsten. Ebenso gelungen ist die Auswahl der Schauspieler. Ob nun Steve Buscemi, Sean Bean oder Djimon Hounsou alle füllen ihre Charaktere überzeugend aus. Darling Scarlett Johansson darf endlich einmal zeigen, dass sie auch in einem Actionfilm eine mehr als gute Figur abgibt und ohne Hauptdarsteller Ewan McGregor wäre der Streifen wohl nix geworden. Was dieser Typ anfasst gelingt! Bei der Story hat sich Michael Bay offensichtlich bei „alte Bekannten“ bedient. Ob „Minority Report“, „Gattaca“ oder „Matrix“ –Sie alle haben teil zu „Die Insel“ beigesteuert. Neidlos muss man jedoch anerkennen, dass nur das Beste „geklaut wurde und so ist „Die Insel“ dann doch ein eigenständiger Film geworden und kein billiges Plagiat. Ein Film, der eine beängstigende Zukunftsvision heraufbeschwört. Wie weit geht der Mensch für die eigene Unsterblichkeit? Unweigerlich fragt man sich, was heute schon mit der modernen Technik möglich ist. Jedoch die Moral von der Geschichte: Die Natur findet immer einen Weg sich zu regulieren.
Dem aufmerksamen Leser wird aufgefallen sein, dass es nur 4 M’s für „Die Insel“ gab. Aus gutem Grund. Das Produktplacement hat hier nämlich einen neuen Höchsttand erreicht. War „I, Robot“ auf diesem Gebiet schon hart an der Schmerzgrenze, geht dieser Film leider noch ein Stück weiter. Ob nun die bestimmten Turnschuhe, der bestimmte Internetanbieter oder der allgegenwärtige Autosponsor – die Firmenlogos waren allgegenwärtig und die Frage nach der Finanzierung eindeutig beantwortet.
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Kommentare
fabian schreibt am 27.09.08, 21:05
ja, aber diesem super film abzug wegen der schleichwerbung zu geben finde blöd.
also ob ewan mc gregor dort jetzt mit puma schuhen rumläuft oder mit schuhen einer unbekannten marke macht letztendlich an der qualität des filmes nichts aus.
Andy schreibt am 14.10.07, 10:39
in diesem fall kann ich mich dem fazit nur voll und ganz anschliessen!!! (noch was zu der werbung in filmen: wer mal wirklich den abschuss sehen will sollte sich den film swimming pool zu gemüde führen ;-))) nach diesem film wird das kaufverhalten auf jahre hinweg beeinflusst sein *gg*)
