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Death Race 2
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Regie
Roel Reiné
Drehbuch
Tony Giglio
Produzenten
Paul W.S. Anderson, Jeremy Bolt, Mike Elliott
Genre Action FSK 18 Filmlänge 96 min Land USA, 2010 DVD-Start 03.03.2011 Blu-ray-Start 03.03.2011 Verleih Universal Pictures Germany |
Story
Der Strafvollzug in Amerika wurde privatisiert. Für Direktoren gilt es daher zukünftig darauf zu achten, mit ihren Gefängnissen ein gewinnbringendes Unternehmen zu führen. Keine leichte Aufgabe und vor allem für die großen Haftanstalten ein schwerwiegendes Problem, dessen Lösung jedoch zumindest für die Fernsehmoderatorin Miss Jones naheliegt: Für den großen Strafvollzug „Terminal Island“ entwirft sie ein Fernsehkonzept auf Realitybasis: „Death Match“, knallharte Zweikämpfe, bei denen nur einer von beiden den Ring als lebendiger Mann wieder verlässt. Nach einiger Zeit fallen die Quoten jedoch in den Keller, da die Häftlinge viel weniger abgebrüht sind, als von Miss Jones erwartet. Ein neues Konzept muss also her. Die Idee dazu ist schnell geboren, als der begnadete Rennfahrer Carl Lucas nach einem gescheiterten Banküberfall auf „Terminal Island“ einquartiert wird. „Death Race“ soll die neue Sendung heißen – brutale Autorennen direkt im Knast…
Schauspieler
Luke Goss, Lauren Cohan, Sean Bean, Ving Rhames, Tanit Phoenix, Patrick Lyster, Frederick Koehler, Robin Shou, Danny Trejo, Joe Vaz, Warrick Grier, Deobia Oparei
Filmkritik von Kathrin Lang
Nachdem Regisseur Paul W. S. Anderson mit „Death Race" 2008 bereits ein Remake des Kultfilms "Frankensteins Todesrennen“ von Paul Bartel aus dem Jahr 1975 in unsere Kinos gebracht hat, erzählt „Death Race 2“ nun die Geschichte vor der Geschichte. Auf den ersten Blick ist es dabei weiter kaum verwunderlich, dass es das Prequel bei uns in Deutschland nur bis in die Videotheken geschafft hat. Außer dass Paul W. S. Anderson dem Projekt immerhin noch als Produzent treu geblieben ist und an der Story sowie den Figuren mitgefeilt hat, wurde die restliche Crew vor und hinter der Kamera komplett ausgetauscht. Überraschenderweise gestaltet sich „Death Race 2“ dann jedoch als unterhaltender, als ursprünglich angenommen. Obwohl gnadenlos brutal und daher zu Recht ohne Jugendfreigabe nur in den Videotheken erhältlich, versprüht auch das Prequel, ähnlich wie bereits der Vorgänger, eine heftig wirkende Ladung Testosteron. Wenn sich die Akteure in ihre aufmotzten Karren schwingen und im folgenden Rennen im wahrsten Sinne des Wortes um ihr Leben fahren, steckt da nicht nur rein optisch schon jede Menge Coolness dahinter, sondern ist tatsächlich auch im Storytelling reichlich spannend.
Die Dialoge mögen größtenteils dilettantisch sein und sicherlich ist „Death Race 2“ im Grunde auch viel zu brutal geraten – dennoch kann man dem Hardcore-Actionkracher einen gewissen Charme nicht absprechen. Genrefans und Freunde des ersten Teils werden auf jeden Fall positiv überrascht sein.
Wissenswertes
Die Reihe umfasst folgende Teile:
"Death Race"
"Death Race 2"
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