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Mean Creek
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Regie
Jacob Aaron Estes
Drehbuch
Jacob Aaron Estes
Produzenten
Susan Johnson, Rick Rosenthal, Hagai Shaham
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 89 min Land USA Kinostart 26.05.2005 Verleih Tobis |
Story
Sam hat die Nase gestrichen voll. Immer wird er auf dem Schulhof von dem dicken George verprügelt und drangsaliert. Auch sein großer Bruder Rocky kann nicht länger mit ansehen, was Sam Tag für Tag mitmacht. Der Fettwanst braucht eine Lektion, die er so schnell nicht wieder vergisst. Zusammen mit seinen Kumpels plant er daher eine Bootsfahrt der besonderen Art. George soll an einem entlegenen Ufer des Flusses nackt ausgesetzt werden. Zusammen mit Sams Freundin Milly machen sich die sechs Kids am Samstag auf Richtung Wasser. Wie sich jedoch herausstellt, ist George eher bemitleidenswert, als fies. Dennoch eskaliert die Situation und verändert das Leben der Jugendlichen radikal.
Schauspieler
Rory Culkin, Ryan Kelley, Scott Mechlowicz, Trevor Morgan, Josh Peck, Carly Schroeder, Brandon Williams, J. W. Crawford, Michael Fisher-Welsh, Raissa Fleming, Kaz Garas, Shelly Lipkin, Heath Lourwood
Filmkritik von Melanie Frommholz
Sprachlosigkeit und ein dicker Klos im Hals – Zwei Empfindungen, die man nach dem Ende von „Mean Creek“ wohl als erstes klar benennen kann. Das Teenager-Drama erzählt seine Geschichte mit solch beklemmender Intensität, dass man nach Filmende noch minutenlang im Sitz verharrt. Sicherlich, diese Wirkung war von den Machern bestimmt so geplant. Das sie auch tatsächlich eintritt, ist den herausragenden Darstellern zu verdanken. Selten kann man von einem Cast behaupten, dass alle Schauspieler die Gefühle und Empfindungen ihrer Rollen derart realistisch und authentisch zum Zuschauer transportieren. Auf die plakative Umsetzung gängiger Klischees wurde dankenswerter Weise gänzlich verzichtet. „Mean Creek“ - Das Ende kindlicher Unschuld an einen ganz normalen Samstag irgendwo in Amerika.
