Malice - Eine Intrige

Malice

Filmplakat Malice - Eine Intrige
Regie Harold Becker  Drehbuch Aaron Sorkin, Scott Frank  Produzenten Rachel Pfeffer, Charles B. Mulvehill, Harold Becker 
Genre Thriller  FSK 16  Filmlänge 107 min
Land USA  Kinostart 19.05.1994  DVD-Start 16.01.2003  Verleih United International Pictures

Story

Andy Sarafin hat eigentlich keinen Grund, sich zu beschweren. Er hat einen guten Job (Universitäts-Vertrauenslehrer), eine schöne, junge Frau und ein tolles, altes Haus, das er gerade renoviert. Doch ihn plagen zwei Sorgen: Zum einen bekommt seine Frau Tracy regelmäßig arge Unterleibsschmerzen, die einfach nicht abklingen wollen, zum anderen treibt sich ein Serienkiller auf dem Campus rum, der junge Frauen vergewaltigt und tötet. Als der erfolgreiche und gut aussehende Chirurg Jed Hill in das obere, leer stehende Stockwerk der Sarafins einzieht, ahnt er noch nicht, dass er kurze Zeit später Tracy auf dem OP-Tisch liegen haben wird. Er muss ihr nicht nur ihre Eierstöcke, sondern auch ein ungeborenes Kind entnehmen. Als sich nach dem Eingriff herausstellt, dass einer der Eierstöcke vollkommen in Ordnung war, verklagt Tracy Jed und verlässt ihren Mann Andy, weil er die Zustimmung für die Entfernung der Organe gegeben hatte. Doch dann macht der verlassene Ehemann eine Entdeckung, die sein ganzes Leben auf den Kopf stellt…

Schauspieler

Malice - Eine Intrige Alec Baldwin, Nicole Kidman, Bill Pullman, Bebe Neuwirth, Peter Gallagher, Anne Bancroft, George C. Scott, Gwyneth Paltrow

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 4 von 5 Ms Malice - Eine Intrige Genial, wie so oft: Anne Bancroft, die hier als Nicole Kidmans Mutter zu sehen ist. Die 2005 verstorbene Schauspielerin versteht es sensationell gut, ihrer Rolle echte Tiefe zu verleihen – trotzdem ihre Rolle nicht gerade groß geraten ist. Auch gut: Alec Baldwin, Bill Pullman und Lockenmähne Nicole Kidman, auch wenn man ihre Leistungen nicht mit denen aus späteren Filmen, wie beispielsweise „The Hours“ oder „Birth“ vergleichen kann.
Einziger Kritikpunkt ist die Geschichte. Da wird ein scheinbar wichtiger Handlungsstrang „mal eben“ abgefrühstückt, als wäre er gar nicht so wichtig. Anfangs wird der aber noch als außerordentlich brisant deklariert. Dennoch wird es vielen so gehen: Einigen Charakteren geht man vollends auf den Leim, und zumindest das ist sehr gelungen.



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